Ist eine undogmatische, progressive Metaphysik möglich?

Diese Frage kann nur dann positiv beantwortet werden, wenn es a) eine unendliche und absolute Essentialtiät (Grundwesen) gibt und b) für den Menschen grundsätzlich die Möglichkeit besteht, dieses Grundwesen zu erkennen. Die erkenntnistheoretischen Möglichkeiten und Folgerungen eines solchen Schrittes wurden von K. Chr. F. Krause (1781-1832) aufgezeigt und erarbeitet. Der Aufsatz von Peter Paul Sarnig: “ Menschliches und digitalisiertes Bewusstsein. Das Unendliche und die Grenze“ umreißt in Grundzügen die Bewusstseinsanalyse bis zur Erkenntnis des Grundwesens und in reduzierter Form auch die Konsequenzen für die Begründung einer Neuen Logik und Mathematik, die an und in der absoluten und unendlichen Essentialiät begründet wird. Durch diese progressive Metaphysik oder Grundwissenschaft werden die Positionierungen aller bisherigen esoterischen und metaphysischen Traditionen in einem Evolutionsschub „nach vorne“ modifiziert und hinsichtlich oft schwerwiegender Mängel und kultureller, ethnischer oder partial-religiöser Färbungen und Implikationen veränderbar. Ohne Zweifel bedeutet eine Reformierung und Neubegründung der Mathematik, welche die derzeitige Grundlagenkrise behebt, für alle Gesellschaftsformationen auch hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen und technischen Implikationen gewaltige Umwälzungen, welche die gefährlichen Einseitigkeiten und Verzerrungen der derzeitigen Gesellschaftsformationen korrigieren können. Ähnliches gilt für die neue, synthetische Logik, welche die bisherige formale Logik und Inhaltslogiken wie jene Hegels überwinden.

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