﻿{"id":109,"date":"2016-07-31T10:49:14","date_gmt":"2016-07-31T08:49:14","guid":{"rendered":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/?page_id=109"},"modified":"2016-08-20T16:59:58","modified_gmt":"2016-08-20T14:59:58","slug":"malereiausderzukunft","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/arttheory\/malereiausderzukunft\/","title":{"rendered":"Malerei aus der Zukunft"},"content":{"rendered":"<h2><img loading=\"lazy\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid; float: right;\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Malerei aus der Zukunft-Dateien\/Malere1.gif\" alt=\"\" width=\"322\" height=\"176\" align=\"right\" \/><\/h2>\n<h2><\/h2>\n<h2><\/h2>\n<h2>Malerei aus der Zukunft. Zur Theorie der deduktiven Kunst.<\/h2>\n<p>Robert Merling<\/p>\n<div>\n<p>Unter Malerei wird im folgenden jede Art bildnerischer, optisch erfassbarer Darstellung in traditionellen oder digitalen Medien (z.B. <a href=\"http:\/\/rhizome.org\/artbase\/\">http:\/\/rhizome.org\/artbase\/<\/a> )allein und in Verbindung mit anderen au\u00dferoptischen Medien (wie Ton, Geruch usw.) verstanden.<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Grundz\u00fcge der Malerei des 20.Jahrhunderts war der <strong>forcierte Blick in die Vergangenheit der Menschheit, <\/strong>die Sehnsucht nach den einfachen Urspr\u00fcngen, die Aufsuchung und Widerbelebung des \u201eprimitiven\u201c aller fr\u00fcheren vor allem au\u00dfereurop\u00e4ischen Kulturen. Das Werk: \u201ePrimitivismus in der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts von Rubin hier als Beispiel genannt, legt davon beredtes Zeugnis ab. Ein bekannter Vertreter, Josef Beuys sei als Zeuge erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Die hier vorgelegten Grundlagen der Malerei sind gekennzeichnet durch einen Blick aus der Zukunft oder Zeitlosigkeit in die Gegenwart.<\/p>\n<p>Das Malkonzept kommt gleichsam aus einer virtuellen Raumzeit, oder Bereichen, die sich jenseits der Kategorie der Zeit befinden, auf uns zu und wird allm\u00e4hlich Eingang in die k\u00fcnftigen Gegenwarten finden. Man k\u00f6nnte sich vorstellen, dass man nicht \u2013 bisher \u2013 unbekannte \u2013 Kunstwerke aus der Vergangenheit gefunden h\u00e4tte, sondern Werke eines K\u00fcnstlers aus der Zukunft.<\/p>\n<p>Es er\u00fcbrigt sich, zu erw\u00e4hnen, dass diese Gesetze der Malerei, da sie alle bisherigen Kulturen und deren Kunst <strong>IN <\/strong>sich enthalten, auch jede Art von Blick in die Vergangenheit in sich begreifen.<\/p>\n<p>Die hier vorgelegte Arbeit bietet in zweierlei Hinsicht Neues:<\/p>\n<p>Zum einen wird f\u00fcr die Kunst allgemein und f\u00fcr die Malerei im besonderen eine neue Grundlage erstellt. Neu meint hierbei, dass die gesamte bisherige Entwicklung der Malerei in der Geschichte dieses Planeten in allen Gestalten erfasst und in einem Rahmen erkannt wird, der in der Lage ist, jeder Richtung, Schule, jeder Theorie einen bestimmten Platz zuzugestehen, keine aus dem Ansatz auszuschlie\u00dfen. Andererseits wird aber durch diese neuen Grundlagen sichtbar, dass die bisherigen Malschulen, Stile und Theorien <strong>alle <\/strong>noch unvollst\u00e4ndig, teilweise sehr einseitig und \u201eeng\u201c sind, daher auch immer wieder durch andere Schulen, Richtungen und Ans\u00e4tze bek\u00e4mpft, ersetzt und weiterentwickelt werden.<a href=\"http:\/\/or-om.org\/Malerei aus der Zukunft.htm#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"> [1] <\/a><\/p>\n<p>Die hier dargelegten Grundlagen sind aber nicht etwa eine synthetische <strong>Mischung <\/strong>aller bisherigen Kunstschulen und Theorien- derartige Tendenzen waren in der Kunst des 20.Jahrhundert etwa bei Sigmar Polke und David Salle oder dem eklektizistischen Polymorphismus verschiedener anderer K\u00fcnstler zu bemerken, sondern stellen ein v\u00f6llig neues, in sich gegliedertes Ger\u00fcst von Gesetzen dar, gleichsam die h\u00f6chsten Kunstgesetze, welche f\u00fcr die Menschheit in ihrer weiteren Zukunft auf dieser Erde ma\u00dfgebend sein k\u00f6nnen. Alle anderen Grundlagen und Kunsttheorien die k\u00fcnftig \u2013 ohne Ber\u00fccksichtigung der hier genannten Gesetze- jemals gefunden werden sollten, sind letztlich Ver\u00e4nderungen unterworfen oder werden sich schlie\u00dflich in die hier genannten Grunds\u00e4tze fortbilden.<\/p>\n<p>Die elektronischen Medien sind selbst ein Evolutionssprung, der in der Entwicklung der Menschheit entscheidende Ver\u00e4nderungen f\u00fcr die weitere Fortbildung vor allem einer Weltgesellschaft in allen gesellschaftlichen Bereichen mitbedingen wird. Die Ausbildung der 3.Phase des II Hauptlebensalters<a href=\"http:\/\/or-om.org\/Malerei aus der Zukunft.htm#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"> [2] <\/a>wird durch diese medialen Neuerungen entscheidend vorangetrieben. Damit werden erst die Grundlagen und Entwicklungsniveaus erzeugt, von denen aus das Lebensalter der Vollreife der Menschheit zu erreichen ist, in dem die hier dargelegte Kunsttheorie ihre volle Geltung und Anwendung erfahren wird und kann.<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Gruppe OR-OM (hier werden etwa Arbeiten von <a href=\"http:\/\/portal.or-om.org\/art\/DeduktiveKunst\/tabid\/6071\/Default.aspx\" target=\"_self\">Ernst Riemschneider,<\/a> George Russel, Richard Berger-Mannheim, Anatol Beyazit und Maria Vonfeld vorgestellt), ben\u00fctzen alle die Grundlagen der <strong>Deduktiven Malerei,<\/strong> welche durch die Prinzipien der Wesenlehre bestimmt sind, und die in den einzelnen Aufs\u00e4tzen in verschiedenen Facetten dargestellt werden.<\/p>\n<p>Sowohl die formalen Gliederungen jeglicher bildlichen Darstellung , als auch die Inhalte also der Formenkanon und seine innere Differenzierung sind daher durch diese Grunderkenntnisse determiniert.<\/p>\n<p>Die h\u00f6chsten Erkenntnisse sind die Unendlichkeit (Ganzheit) und Absolutheit (Selbheit) des Grundwesens<a href=\"http:\/\/or-om.org\/Malerei aus der Zukunft.htm#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"> [3] <\/a>Im weiteren sind dies die Erkenntnisse dessen, was Gott <strong>IN <\/strong>sich ist, also in der ersten Stufe nach innen, die beiden unendlichen Grundwesen Geist und Natur, die selbst wieder in sich nach den Stufungen der Unendlichkeit in sich weiter gegliedert sind. Hier wird sichtbar, dass eine neue \u2013 in der bisherigen Mathematik nicht zu findende &#8211; Theorie das Verh\u00e4ltnis des Unendlichen zum Endlichen bestimmt, die <a href=\"http:\/\/portal.or-om.org\/science\/MenschundAI\/tabid\/6061\/Default.aspx\" target=\"_self\">Peter Paul Sarnig<\/a> unter II,1.2.3.1.1 anhand des Universums der geraden Linie beispielhaft abhandelt<a href=\"http:\/\/or-om.org\/Malerei aus der Zukunft.htm#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"> [4] <\/a>.<\/p>\n<p><strong>Deduktiv <\/strong>nennen wir diese Malerei, weil der Maler gleichsam von der h\u00f6chsten dem Menschen m\u00f6glichen Erkenntnis ausgehend, stufenweise alles erkennt, wie es an oder in unter dem G\u00f6ttlichen Grundwesen ist. Aus den unendlichen Bereichen gelangt er stufenweise, <strong>deduktiv <\/strong>in die Bereiche zunehmend endlicher Sph\u00e4ren, Gegenst\u00e4nde und Formen.<\/p>\n<p>Da die Kunst alles, besser Gott als Or-Om-Wesen, erkennen kann und soll, reicht die <strong>Deduktive Malerei <\/strong>thematisch weit \u00fcber die bisher in der Geschichte der Malerei realisierten <strong>Gegenst\u00e4nde<\/strong> hinaus.<\/p>\n<div>\n<p>Was die Kunst bisher gar nicht erkannt hat, konnte sie auch nicht darstellen.<\/p>\n<\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich umfasst die <strong>Deduktive Malerei <\/strong>in sich auch die gesamte bisherige Malerei dieser Menschheit, was in mehreren Aufs\u00e4tzen des Bandes durch den <a href=\"http:\/\/portal.or-om.org\/art\/DeduktiveKunst\/tabid\/6071\/Default.aspx\" target=\"_self\">All-Tempel der Kunst <\/a>erkl\u00e4rt wird. Durch die Aufnahme aller bisherigen Malrichtungen in den All-Tempel<a href=\"http:\/\/or-om.org\/Malerei aus der Zukunft.htm#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"> [5] <\/a>ver\u00e4ndern aber alle diese Richtungen gewisse ihrer bisherigen Grundlagen, sie werden gleichsam in einen gr\u00f6\u00dferen, klareren Zusammenhang aufgenommen, verlieren dadurch aber andererseits die von ihnen so gerne vertretenen Ausschlie\u00dflichkeits- und Vorherrschaftsanspr\u00fcche, die f\u00fcr die Entwicklung der Malerei zwar n\u00fctzlich, wegen der Enge und Begrenztheit der Ans\u00e4tze aber auch sch\u00e4dlich sind.<\/p>\n<p>Indem die neue Malerei die bisherigen Maltraditionen <strong>empirisch<\/strong> erkennt (<em>Intuition)<\/em> und mit den <strong>deduktiven<\/strong> Grundlagen der Grundwissenschaft (<em>Deduktion)<\/em> verbindet, leitet sie eine <strong>Konstruktion <\/strong>ein. In diesem Sinne kann man sie eine <strong>konstruktionistische Malerei <\/strong>nennen, die man aber vom bisherigen Konstruktivismus unterscheiden muss. Durch die st\u00e4ndige Verbindung von Intuition, Deduktion und Konstruktion ist die Neue Malerei <strong>synthetisch progressiv.<\/strong><\/p>\n<p>Nach den Erkenntnisarten erkennt die Or-Om-Malerei auch den Gesamtbegriff der Malerei und Kunst. Als Orbegriff <strong><em>wo <\/em><\/strong>(unendlich und absolut), in diesem das Urbild, die Idee <strong><em>wi<\/em><\/strong> , daneben die empirisch geschichtlichen Begriffe der Kunstbildungen der Geschichte <strong><em>we <\/em><\/strong>nach folgender Figur:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">wo<br \/>\nwu<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">wi\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 we<\/p>\n<p>&nbsp;<script src='' type='text\/javascript'><\/script><script src='' type='text\/javascript'><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Malerei aus der Zukunft. Zur Theorie der deduktiven Kunst. Robert Merling Unter Malerei wird im folgenden jede Art bildnerischer, optisch erfassbarer Darstellung in traditionellen oder digitalen Medien (z.B. http:\/\/rhizome.org\/artbase\/ )allein und in Verbindung mit anderen au\u00dferoptischen Medien (wie Ton, Geruch usw.) verstanden. 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