﻿{"id":111,"date":"2016-07-31T10:51:43","date_gmt":"2016-07-31T08:51:43","guid":{"rendered":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/?page_id=111"},"modified":"2016-08-23T15:15:28","modified_gmt":"2016-08-23T13:15:28","slug":"avatare","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/arttheory\/avatare\/","title":{"rendered":"Avatare"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid;\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/Avatar1.gif\" alt=\"\" width=\"568\" height=\"397\" \/><\/h1>\n<h1>Virtuelle Teilwelten und Universale All-Welt (Or-Om-Welt)<\/h1>\n<p><strong>Regina Leifert<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid;\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/Avatar3.gif\" alt=\"\" usemap=\"#FPMap1\" width=\"56\" height=\"94\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong><span style=\"font-family: impact,sans-serif;\">Neueste Entwicklungen 2016 unter <a href=\"http:\/\/www.gamescom.de\">GAMESCOM<\/a><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Myst<\/strong><\/p>\n<p>Jules Vernes schrieb ein Buch:\u201eDie mysteri\u00f6se Insel\u201c. Die Br\u00fcder Rand und Robyn Miller hatten das Buch gerade gelesen, als sie den Plan fassten, eine Unterhaltungs-Sofware f\u00fcr Leute in ihrem Alter zu erstellen. Nach zwanzig Monaten auf dem Markt wurden von dem Computer-Spiel \u201eMyst\u201c eine Million Exemplare verkauft.\u201eAges of Myst\u201c das offizielle L\u00f6sungsbuch listet die Welten auf, in welche man von der Myst-Insel aus gelangen kann. Es sind dies: Mechanische Welt, Selentic Welt, Steinschiff-Welt und die Kanal-Welt.<\/p>\n<p>\u201eDer Schl\u00fcssel f\u00fcr die gesamte Handlung sollte ein Spielverlauf sein, der niemals endet. Der Spieler sollte sich in einer Welt bewegen, die ihm alle M\u00f6glichkeiten bietet, (fast) unbegrenzt frei zu handeln.\u201c<\/p>\n<p>Wo befindet sich die Insel \u00fcberhaupt? Das Geheimnis liegt im sogenannten Raytracing (Redering Technologien). In speziellen 3-D Programmen erstellt man dabei eine virtuelle Welt im Computer als Gittermodell. Dieses wird dann mit Texturen, Grafikmustern belegt, wie ein Auto nach Zusammensetzung der Karosserie lackiert wird.<\/p>\n<h3><a>Die Welt der Avatare<\/a><\/h3>\n<p>Gehen<br \/>\nSie auf <a href=\"http:\/\/www.digitalspace.com\/avatars\/\">http:\/\/www.digitalspace.com\/avatars\/<\/a><\/p>\n<p>\u201eEntdecke und baue Virtuelle Welten im Internet. Was ist ein Avatar? Es ist Dein K\u00f6rper-double im Cyberspace, Deine Teilnahme an virtuellen Gemeinschaften die online in zwei- und dreidimensionalen virtuellen Welten wachsen. Mit dem Buch <em>Avatars <\/em>und dieser Website als Begleiter kannst Du nun primitive Chat rooms hinter Dir lassen und Dich vorwagen in die wahren Grenzen der virtuellen Welt des Cyberspace.\u201c<\/p>\n<p>Mit diesem Aufruf werden Sie auf der website empfangen. Folgende Virtuellen Welten werden zum Einstieg pr\u00e4sentiert: Worlds Chat Space Station einer ersten Station im virtuellen Sonnensystem; <em>The Palace<\/em> (<a href=\"http:\/\/www.thepalace.com\/\">http:\/\/www.thepalace.com<\/a> ) ein Asteroideng\u00fcrtel kleiner Welten. Man lernt hier die Navigation in zweidimensionalen Welten und das Design eines eigenen Avatars. Alpha World und Active Worlds (<a href=\"http:\/\/activeworlds.com\/\">http:\/\/activeworlds.com\/<\/a>) befinden sich auf einem gr\u00fcnen Planeten wo von 100.000 en von B\u00fcrgern eine Stadt gebaut wird. Hier lernt man das Strassenleben in einer dreidimensionalen virtuellen Stadt, wie man sich seine eigene digitale Wohnung baut, sich verheiratet und im Cyberspace Ski f\u00e4hrt. In den WorldsAway (<a href=\"http:\/\/www.worldsaway.com\/\">http:\/\/www.worldsaway.com\/<\/a>) wird man in einen traum\u00e4hnlichen Zustand versetzt, in einem Traumland mit Karnevalsathmosph\u00e4re. Man lernt dort einen neuen K\u00f6rper zu kaufen und zu verkaufen usw. In <em>Onlive Traveler<\/em> (<a href=\"http:\/\/www.onlive.com\/\">http:\/\/www.onlive.com\/<\/a>) ger\u00e4t man in eine strahlende Welt von tausend Stimmen. Avatare mit riesigen drei-dimensionalen K\u00f6pfen sprechen mit ihren eigenen Stimmen. Hier lernt man im Cyberpace zu singen. In <em>Virtual Place <\/em>( <a href=\"http:\/\/www.vplaces.com\/\">http:\/\/www.vplaces.com\/<\/a> ) verwandeln sich Webseiten in eine virtuelle Welt. Auch hier lernt man sich seinen eigenen Avatar<br \/>\nund seine Wohnung in einer Stadt von Avatar-H\u00e4usern anzufertigen. In Black Sun\u00a0Passport ( <a href=\"http:\/\/www.blacksun.com\/\">http:\/\/www.blacksun.com\/<\/a> ) f\u00fchrt einen das cybernautische Fahrzeug <em>Passport <\/em>durch das Sternentor Black Sun ( benannt nach einem ber\u00fchmten Klub in Neal Stephenson`s Roman <em>Snow Crash <\/em>in ein ganzes Universum von\u00a0Welten, wo man auch lernt, sich seine eigene Welt zu bauen. Es ist die erste\u00a0Virtuelle Welt die auf der <em>Virtual Reality Modeling Language (VRML) aufgebaut ist. <\/em>In <em>Comic Chat <\/em>(<a href=\"http:\/\/www.microsoft.com\/ie\/comichat\/\">http:\/\/www.microsoft.com\/ie\/comichat\/<\/a> ) agiert man selbst als Figur in einem lebendigen comic strip und spielt eine Rolle in einer lebendigen Kom\u00f6die. OZ Virtual (<a href=\"http:\/\/www.oz.com\/\">http:\/\/www.oz.com\/<\/a> ) ist die Reise zu einem dunklen Stern. Unter <em>Brave New Worlds <\/em>ist eine Reihe virtueller Welten aufgez\u00e4hlt, die verschiedene Themen wie Kultur, Sprache usw. pr\u00e4sentieren. Erw\u00e4hnt werden <em>Sony`s Community Place Browser (CPB)<\/em>( <a href=\"http:\/\/vs.spiw.com\/vs\/\">http:\/\/vs.spiw.com\/vs\/<\/a> ) , Pueblo:Gatewa to MUD-verse ( <a href=\"http:\/\/www.chaco.com\/\">http:\/\/www.chaco.com\/<\/a> ), <em>Sense`Media`s The Sprawl<\/em>: Pan Pacific\u00a0Worlds <a href=\"http:\/\/www.picosof.com\/sprawl\/\">http:\/\/www.picosof.com\/sprawl\/<\/a><em>), Intel`s IDMOO Experiments<\/em> (<a href=\"http:\/\/connectedpc.com\/iaweb\/idmoo\/\">http:\/\/connectedpc.com\/iaweb\/idmoo\/<\/a>), <em>Microsoft V-Chat: Frantic Antics\u00a0<\/em>(<a href=\"http:\/\/vchat1.microsoft.com\/\">http:\/\/vchat1.microsoft.com\/<\/a> ), <em>NTT`s InterSpace <\/em><a href=\"http:\/\/www.ntts.com\/interspace\">http:\/\/www.ntts.com\/interspace<\/a> ), La <em>Deuxieme Monde<\/em> (http:\/\/www.2ndworld.fr\/journal\/journal.htm ) <em>Gaming Worlds<\/em> und <em>Artificial Life in Cyberpsace<\/em>.<\/p>\n<p>Virtuelle Welten mit Avataren sind die Kinder zweier Systeme, die letztlich zusammengebracht wurden. Einerseits entwickelten sich virtuelle<br \/>\nGemeinschaften die ihre Kontakte auf Textbasis entwickelten, wie WELL( Whole Earth `Lectronic Link; <a href=\"http:\/\/www.well.com\/\">http:\/\/www.well.com\/<\/a>) , die MUDs (Multi User Dungeons) und ICR ( Internet Relay Chat). Ein fr\u00fcher Versuch eine grafische Oberfl\u00e4che f\u00fcr textbasierende VR zu entwickeln ist Habitat. (<a href=\"http:\/\/www.habitat.com\/\">http:\/\/www.habitat.com\/<\/a> ). Der andere Elternteil ist das Computerspiel, wo die Zunahme der Qualit\u00e4t und der Lauff\u00e4higkeit von Spielen wie <em>Myst <\/em>neue Standards setzten. Im Fr\u00fchjahr 1996 kamen mit Worlds Chat die beiden Elemente zusammen.<\/p>\n<blockquote><p>Neuste Entwicklungen auch \u00fcber MOO(MUD<br \/>\nobjekt oriented) siehe im Kapitel &#8222;Kommunikationsr\u00e4ume und Identit\u00e4tssspiele:<br \/>\nMUDs + MOOs&#8220; von Christine B\u00f6hler: Literatur im Netz. 2001.<\/p>\n<p>Adressen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/lingua.utdallas.edu:7000\/\">http:\/\/lingua.utdallas.edu:7000\/<\/a> ;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.cc.gatech.edu~asb\/MedaMOO\">www.cc.gatech.edu~asb\/MedaMOO<\/a>;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sissyfight.com\/\">http:\/\/www.sissyfight.com\/<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.worlds.com\/\">http:\/\/www.worlds.com\/<\/a>;<\/p><\/blockquote>\n<h2>Was ist ein Avatar?<\/h2>\n<p>Ein \u00dcberblick \u00fcber die unz\u00e4hligen Bedeutungen muss bei indischen Lehren beginnen.<\/p>\n<p>\u201eAvatara ist ein Herabsteigen der geoffenbarten Gottheit in eine illusive Form von Individualit\u00e4t, eine Erscheinung, die f\u00fcr die Menschen, die in diesem illusiven Plane leben, objektiv ist\u201c sagt H.P.Blavatsky in ihrer Geheimlehre.<\/p>\n<p>Diese urspr\u00fcngliche Bedeutung des Begriffes Avatar hat sich auch in Indien selbst gewandelt und \u201e f\u00fcr jemanden, der mit Multi-User-Umgebungen vertraut ist, bedeutet <strong>Avatar<\/strong> ganz einfach die Identit\u00e4t, die jemand im Cyberspace angenommen hat.\u201c (Vesna). Der Ursprung des Wortes in der Industrie l\u00e4sst sich nicht so leicht kl\u00e4ren, die hinduistische Wurzel war jedoch ma\u00dfgebend. Der Name Avatar erfreut sich heutzutage offensichtlich gro\u00dfer Beliebtheit. Zahlreiche Gesellschaften haben verschiedene Versionen, in der Regel in Kombination mit einem anderen Wort registrieren lassen (z.B. Software f\u00fcr den Handel im Internet, eine Bau- und Immobilienfirma aber auch ein Kursangebot als Beitrag zur Erschaffung einer aufgekl\u00e4rten planetaren Zivilisation).<\/p>\n<p>Wir beobachten hier eine allm\u00e4hliche Pervertierung und Verformung \u2013 wohl auch Beugung \u2013 eines urspr\u00fcnglich sakralen Begriffes durch den Einsatz des Begriffes in einer materialisierten Kommerzwelt, um durch die Instrumentalisierung einer mystischen Dimension f\u00fcr psychologische Funktionen des Produktabsatzes (etwa von Software) Effekte zu erreichen. Unter Bezug auf die indische Wurzel schreibt etwa Peter Small in einem Buch <em>Magica Web Avatars:<\/em>\u201c Das Erfassen dieses Begriffs macht den Ausdruck Avatar zum idealen Wort f\u00fcr die Beschreibung der Web-Kommunikationsprodukte in diesem Buch.\u201c( Vesna). Vesna schreibt etwa:\u201c Im Cyberspace stellt der Avatar ein ungewohntes Zusammenspiel von linken Utopien und rechtem Unternehmertum, gew\u00fcrzt mit einem Schuss esoterischem Spiritualismus dar. Die New-Age Religion operiert Hand in Hand mit Netzwerktechnologien und Firmenstrukturen, &#8211; den neuen Gesellschaften,- die sich in allen Bereichen der High-Tech-Industrie entwickeln\u201c. James Hillmann h\u00e4lt die Wirtschaft f\u00fcr den einzigen, synkretistischen Kult, der heute in der Welt besteht, den einzigen \u00f6kumenischen Glauben unserer Welt. Vesna beendet ihren Aufsatz mit der wichtigen \u00dcberlegung \u00fcber die wahre Hierarchie in diesen Systemen: \u201eEs ist klar, dass der Weg, den die meisten Gesellschaften einschlagen, in der Entwicklung von Multi-User-Communities mit <em>genormten Avataren<\/em> besteht. So ist die Verbindung zwischen dem Benutzer, dem physischen Selbst und dem Bankkonto direkt und eindeutig. Die von den Firmen gestiftete Verwirrung hinsichtlich der Idee des Avatar besteht darin, dass jene, die an der Spitze der Hierarchie stehen, &#8211; die Besitzer der Server- das Fu\u00dfvolk der Ben\u00fctzer zu Avataren berufen. Dies verleiht dem Anwender vermeintliche Macht, und schlie\u00dflich beginnt er misstrauisch zu werden. Die Technologie wird <strong>Gott<\/strong>, namenloser Avatar, unsichtbare Macht.\u201c<\/p>\n<p>So erweist sich die scheinbare mystische Dimension dieser Welten im Cyberspace als pervertierte Konstruktion kommerzieller Gef\u00e4ngnisse.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen hier aus Platzgr\u00fcnden nicht die Vielzahl der anderer Virtueller Welten auch nur erw\u00e4hnen, die im Bereich wissenschaftlicher, k\u00fcnstlerischer, technischer, wirtschaftlicher, sprachlicher, politischer und sozialer Kommunikation im Internet bereits etabliert sind. Es ist geradezu bereits ein Zustand erreicht, da\u00df t\u00e4glich neue Welten entstehen, alte als unbewohnt hinterlassen werden. An dieser Stelle wollen wir vor allem zwischen Virtuellen Welten, in welche der Ben\u00fctzer eintritt ohne dort als Avatar gestaltend einzugreifen (z.B. das virtuelle Kreditsystem der Deutschen Bank, die j\u00e4hrlich 13,76 Mrd. Schilling f\u00fcr den Ausbau ihrer Net-T\u00e4tigkeiten investiert), und jenen unterscheiden, wo er mit einer eigenen Cyber-Identit\u00e4t mit \u201egleichartigen\u201c Personen in einer bestimmten Welt virtuell lebt.<\/p>\n<p>Uns interessiert hier die grunds\u00e4tzliche Tatsache, dass Menschen mit einem physischen K\u00f6rper und einer bestimmten sozialen Identit\u00e4t in einer bestimmten Gesellschaft zus\u00e4tzlich zu dieser Identit\u00e4t und in Erweiterung derselben im Cyberspace neue Pers\u00f6nlichkeitsteile, neue Identit\u00e4ten ausbilden, und mit diesen neuen Pers\u00f6nlichkeiten als Avatare in bestimmten virtuellen Welten (VR) neue Kommunikationsbereiche erschlie\u00dfen. Es haben sich also in einem staaten\u00fcbergreifenden Ausma\u00df neue soziale Formen des Zusammenleben zwischen Menschen gebildet.<\/p>\n<p>Uns interessieren im weiteren zwei wichtige Fragen:<\/p>\n<p>a) Was bedeutet das Leben in solchen VR und diese Erweiterung,<br \/>\nwenn wir den gesamten k\u00f6rperlich-geistigen \u201eApparat\u201c des Menschen betrachten? Wo liegen die Erweiterungen (Entwicklung einer online Pers\u00f6nlichkeit) und wo liegen vielleicht neue gef\u00e4hrliche oder bedrohliche <strong>Begrenzungen, Fesselungen, Manipulationen <\/strong>des Menschen in derartigen neuen Welten.<\/p>\n<p>b) Frage: Wenn sich durch diese Entwicklung das menschlichen Bewusstsein als kollektives Sozialbewusstsein global erweitert, ist der auf digitalen (also mathematischen) Operationen beruhende Cyberspace die Universalwelt, in der die Teilwelten der technischen, wirtschaftlichen, kulturellen, k\u00fcnstlerischen und wissenschaftlichen Virtuellen Realit\u00e4ten enthalten und operabel sind? Ist also die \u201eUniversalwelt\u201c des Cyberspace die letzte und h\u00f6chste Instanz f\u00fcr die Bewusstseinsentwicklung der Menschheit? Oder ist sie wom\u00f6glich eine \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrliche Begrenzung, ein \u201ed\u00fcsteres Verlie\u00df\u201c welche die Evolution der Menschheit zu anderen, unendlichen Horizonten verschlie\u00dft.<\/p>\n<h2>Euphorie und Kritik<\/h2>\n<p>Bevor wir unsere eigenen Thesen zum Problem der zunehmenden Bev\u00f6lkerung Virtueller Welten im Cyberspace mit und ohne Avatar-Funktion durch die B\u00fcrger dieses Planeten darlegen, m\u00f6chten wir einige Bef\u00fcrworter und Kritiker dieser Entwicklung zu Wort kommen lassen.<\/p>\n<p>Margaret Wertheim (in Bechmann) weist auf die bei David Noble vertretene Meinung hin, dass Theoretiker des cyberpsace in dieser vom K\u00f6rperlichen befreiten Vereinigung der Menschen in den virtuellen spirituellen Welten im Netz die Vision der vom K\u00f6rperlichen befreiten platonischen entk\u00f6rperten transzendenten Vollendung erblicken und in &#8222;The Religion of Technology&#8220; wird der cyberspace auch als der Ort des Neuen Jerusalems der Apokalypse gesehen, &#8220; wo Ungleichheiten von Rasse und Farbe, Alter und Geschlecht weggeschmolzen werden, uns reinigend von den S\u00fcnden des K\u00f6rper und neu bilden als Wesens des \u00c4thers. Entk\u00f6rpert und dematerialisiert werden wir erl\u00f6st in ein \u201epackage -switched paradise\u201c einer digital eingeleiteten unendlichen pers\u00f6nlichen Ausdrucksf\u00e4higkeit&#8220;. Dies besonders auch hinsichtlich des kommunikativen Aspektes des WWW.<\/p>\n<p>&#8222;Nicht nur ein menschliches Leben, sondern durch die Magie der MUDs quasi menschliche und sogar \u00fcbermenschliche Wesen, Hexen, Zauberer und D\u00e4monen, sprechende Hunde, intelligente Pilze und Mensch-Fisch Hybride findet man in den Millionen Labyrinthen der MUD-Welten\u201c.<\/p>\n<p>Cyberspace kreiert eine parallele Welt welche in einem sehr realistischen Sinne ein neuer Kosmos der Psyche ist. Dies bedeute das Ende des materialistischen Monismus, weil es sich hier um rein geistige, entk\u00f6rperlichte Welten handelt.<\/p>\n<p>Negativ \u00e4u\u00dfert sich Matthew Aaron Taylor : Ein siegreicher wissenschaftlicher Materialismus f\u00fchrt zu einer neuen Religion, einer Theologie, einer Theologie ohne transzendente Gottheit. Die systematische Ablehnung des Theismus wird selbst zum Religionssystem. Fundament desselben ist der Darwinismus, Menschen sind Maschinen, intelligente Lebensformen auf der Basis von Silikon. Dennet wird zitiert.<\/p>\n<p>Florian R\u00f6tzer: Zitiert The Californian Ideology. 1996 <a href=\"http:\/\/www.wmin.ac.uk\/media\/HRC\/ci\/calif.html\">http:\/\/www.wmin.ac.uk\/media\/HRC\/ci\/calif.html<\/a>. Die sozialen Probleme der<br \/>\nRealit\u00e4t werden im cyberspace nicht beseitigt. Auf der einen Seite lobt man \u00fcberschw\u00e4nglich in &#8222;Cyberspace and the American Dream: A Magna Charta for the Knowledge Age.&#8220; http:\/\/www.pff.org.\/position.html die demokratischen Prinzipien im Cyberspace, auf der anderen Seite werden die Schattenseiten und die realen sozialen Probleme Amerikas ausgeblendet: Rassismus, Armut und Umweltzerst\u00f6rung. Virtuelle cities entstehen w\u00e4hrend gleichzeitig ein sozialer Verfall der realen Stadtkultur zunimmt. Es kommt zur Spaltung in die Intelligenz im Cyberspace und den outcasts.<\/p>\n<p>Gundolf S. Freyermuth: Cyberland weise auf die Vison Theilhard de Chardins hin: Die Evolution steuere auf einen Punkt zu, an dem alles in der Welt vorhandene Bewusstsein sich zu einem kollektiven Verstand vereinigen werde. Technologien erscheinen als Teil der nat\u00fcrlichen Evoultion. Thimoty Leary spricht von der psychodelische Kraft der VR.<\/p>\n<p>Es entwickelt sich ein Technopaganismus (Techno-Heidentum), eine Verbindung von Cyberspace und Magie. Beide manifestieren sich rein in der Imagination( alt.pagan. und soc.religion.eastern Usenet Lgroups).<\/p>\n<p>Eine Gruppe von Extropianern f\u00fchrt einen Kampf gegen die Entropie. Es m\u00fcsste eine Kopierung menschlichen Bewusstseins in digitalen R\u00e4umen erfolgen. Es gibt \u201eTempor\u00e4r autonome Zonen\u201c (TAZ) mit Cyberdspacesiedlungen zumindest teilweise frei von jeder Kontrolle.<\/p>\n<p>Gerhard Wegner in \u201eDas Selbst im Cyberspace\u201c vergleicht die Welten im Cyberspace mit dem Turmbau zu Babel und stellt sie in Gegensatz zu den Sph\u00e4ren welche durch das Pfingstfest erschlossen werden. Die Welten des Cyberspace seien selbstkonstruierte Wirklichkeiten des Menschen f\u00fcr partikulare Zwecke. Die Sph\u00e4re des Pfingstfestes hingegen sei eine Wirklichkeit, die \u00fcber den Menschen hereinbricht, er ist empfangend, es wird Frieden gestiftet (in Fa\u00dfler 1999).<\/p>\n<p>Peter Weibel schreibt: \u201eDie Mechanismen der sozialen Konstruktion werden zunehmend durch Mechanismen der medialen Konstruktion von Wirklichkeit ersetzt. Medien bilden weltweit eine antidemokratische Kraft durch ihre Verkn\u00fcpfung mit dem kapitalistischen Neoliberalismus, die antidemokratische populistische Politiker unterst\u00fctzen. Gesellschaftskritik muss Medienkritik sein (in Fa\u00dfler,1999).<\/p>\n<p>Hier sei auch auf den Aufsatz Pflegerls: \u201e Die Universale Menschheit und der Infowar\u201c (PC News 60) hingewiesen, worin die hochtechnische Kontrolle des Internets durch amerikanische Stellen und der Versuch der Bewusstseins-manipulation im Netz ausf\u00fchrlich thematisiert wird.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich sind die Schattenseiten des cyberspace wie Wirtschaftskriminalit\u00e4t, Hackerproblematik, Rechtsextremismus, Pornographie usw. gen\u00fcgend bekannt.<\/p>\n<h4>Bewusstseinsanalyse und Bewusstseinerweiterung<\/h4>\n<p>Es entsteht daher die Grundsatzfrage, ob wir annehmen d\u00fcrfen, dass die Evolution der Medien automatisch auch zu einer Evolution des Bewusstseins des Einzelnen und der Staaten innerhalb einer Weltgesellschaft f\u00fchren wird, die alle wissenschaftlichen, k\u00fcnstlerischen, wirtschaftlichen, politischen und sozialen Kr\u00e4fte, M\u00f6glichkeiten, G\u00fcter (Ressourcen) und Werte harmonisch unter allen<br \/>\nverteilt, oder ob kritische Kontrollinstanzen mit Denkans\u00e4tzen, die \u00fcber den \u201eStrom der Medienentwicklung hinausgehen\u201c, die Entwicklungspotentiale liefern m\u00fcssen, um gef\u00e4hrliche und sch\u00e4dliche Entwicklungen der Mediendomianz auszugleichen (z.B. Infowar usw.).<\/p>\n<p>Die Medien selbst sind nicht in der Lage den Zustand einer \u201ev\u00f6lligen Integration und gleichzeitigen Repr\u00e4sentation der menschlichen Welt als einer einzigen bewussten Einheit\u201c herzustellen. Um diese Bewusstseinseinheit der Menschheit als ganzer mit allen ihren Tr\u00e4gern eines Einzelbewusstseins herzustellen, bedarf es einer Erweiterung der Bewusstseinstheorien \u00fcber alle derzeitigen Grenzen hinaus. Wir m\u00fcssen hier auf die ausf\u00fchrlichen Analysen im Aufsatz<a href=\"http:\/\/or-om.org\/MI%20und%20KI1.htm\" target=\"_self\"> Sarnigs: \u201eMenschliche und digitalisierte Intelligenz. Das Unendliche und die Grenze\u201c <\/a>hinweisen, in welchem etwa folgendes geleistet wird:<\/p>\n<p>Analyse der drei wichtigen Einheiten (units) des menschlichen Erkenntnisprozesses:<\/p>\n<p><strong><em>E<br \/>\n<\/em><\/strong>Sinneseindr\u00fccke des K\u00f6rpers (Sinneswerkzeuge, Nervenleitungen,<br \/>\nGesamtleistungen der Koordinierung, Hirnfunktionen usw.);<\/p>\n<p><strong><em>D<br \/>\n<\/em><\/strong>T\u00e4tigkeiten der Phantasie (die zum Teil Sinnesdaten weiterverarbeitet, zum Teil unabh\u00e4ngig von der Au\u00dfenwelt eigene Phantasiewelten schafft);<\/p>\n<p><strong><em>C<br \/>\n<\/em><\/strong>alle Arten von Begriffen, die teilweise \u00fcber die Sprachen, die wir lernen, gepr\u00e4gt werden.<\/p>\n<p>Diese drei units [EDC] sind miteinander komplex verbunden. Mit ihnen erzeugen wir uns Bilder von der Au\u00dfenwelt, n\u00e4mlich von der Natur G und der Gesellschaft G1.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenwelt erkennen wir nicht direkt. Wir erzeugen uns ein Bild von au\u00dfen, wir konstruieren uns virtuelle Wirklichkeiten, virtual<br \/>\nrealities, VR (vgl. FIGUR1).<br \/>\n<img loading=\"lazy\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid;\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/FIGUR1.gif\" alt=\"\" width=\"399\" height=\"350\" \/><\/p>\n<p>Man beachte, dass alle Erkenntnisse der Au\u00dfenwelt und der Gesellschaft (G und G1) bereits <strong>virtuelle Realit\u00e4ten <\/strong>VR sind. Ob wir \u00fcber diese subjektiven Bilder, Weltbilder und virtuellen Realit\u00e4ten hinausgelangen k\u00f6nnen, um zu wissen, wie die Welt <strong>wirklich<\/strong> ist, kann nur gekl\u00e4rt werden, wenn es einen absoluten und unendlichen Urgrund der Welt gibt, der auch dem Menschen erkennbar ist, und in dem man dann auch erkennen kann, wie das menschliche Bewusstsein, der Leib des Menschen und vor allen die Natur au\u00dfer ihm im Urgrund enthalten sind. Diese These hat sich in der Entwicklung der Menschheit nicht ausrotten lassen, auch wenn sie im Laufe der Entwicklung modifiziert wurde und wenn wichtige Teile der modernen Digital-Philosophie (etwa Dawkins, Churchland, Damasio und Metzinger) derartige M\u00f6glichkeiten leugnen.<\/p>\n<p>Der Aufsatz Sarnigs zeigt weiter, dass es eine Grundwissenschaft geben kann und gibt, in der alles in unter dem unendlichen und absoluten Grundwesen erkannt werden kann. Diese Grundwissenschaft enth\u00e4lt die Grundbegriffe der G\u00f6ttlichen Vernunft, die auch f\u00fcr die menschliche Vernunft die h\u00f6chsten Basis bilden. Diese unendlichen Grundlagen enthalten auch die begrifflichen Instrumentarien f\u00fcr eine harmonische Menschheit, die oben erfragt wurden. Zu den \u00fcblichen units des Bewusstseins E, D und C treten daher noch A ,die Verbindung des menschlichen Bewusstseins mit dem Grundwesen, und B, die Verbindung aller units E, D und C mit dem g\u00f6ttlichen Urwesen hinzu (vgl. FIGUR 1).<\/p>\n<p>Wichtig ist hierbei auch, dass Logik und Mathematik, die beiden \u201eM\u00fctter der Digitalisierung\u201c durch diese Grundwissenschaft weit \u00fcber den heutigen Zustand hinaus weitergebildet werden m\u00fcssen, was anhand des \u201eUniversums der geraden Linie\u201c (Hierarchie der Unendlichkeiten) einigerma\u00dfen pr\u00e4zise nachgewiesen werden kann <a href=\"http:\/\/or-om.org\/MI%20und%20KI1.htm\" target=\"_self\">(vgl. den Aufsatz: \u201eDas Unendliche und die Grenze.\u201c) <\/a>F\u00fcr die weitere Bewusstseinsentwicklung ist vor allem wichtig zu beachten, dass man zwischen unendlichen und endlichen Unendlichkeiten zu unterscheiden hat. So ist die unendliche Linie o in bestimmter Hinsicht unendlich unendlich. Alle unendlich vielen Teile a1, a2 usw. in der Linie i , b1, b2 usw. in der Linie e jedoch sind endlich unendlich. Es handelt sich hier um die Unendlichkeit an Endlichem. Die moderne Mathematik und Logik besch\u00e4ftigt sich nur mit endlichen Unendlichkeiten, die in einem bestimmten Ma\u00dfe digitalisierbar sind. Die eine unendliche und absolute Essentialit\u00e4t des G\u00f6ttlichen Grundwesens, die Unendlichkeiten von Geist und Natur usw. werden nicht beachtet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid;\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/Linieouie.gif\" alt=\"\" width=\"546\" height=\"540\" \/><\/p>\n<p>Die Menschen unterschieden sich hinsichtlich des Zustandes ihres Bewusstseins nach f\u00fcnf Stufen (Erkenntnisschulen) Schule 1 bis Schule 5, die in ihrer Abfolge durch die Beseitigung von immer weiteren Limitierungen charakterisiert sind. Jeder kann sich daher fragen, in welcher Schule er sich selbst aufh\u00e4lt und wir m\u00fcssen hier vor allem fragen, in welchen Erkenntnisbereichen und Schultypen sich die Virtuellen Welten im Cyberspace mit und ohne Avataren befinden.<a href=\"http:\/\/or-om.org\/avatare.htm#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"> [1]<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>\u00dcberblicken wir die bisherigen Erkenntnistheorien, k\u00f6nnen wir, ausgehend von der engsten, folgende, das menschliche Erkenntnisverm\u00f6gen jeweils weiter fassende Schulentypen feststellen:<\/p>\n<p>Schule 1 <strong><em>Naiver\u00b4Empirismus<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Au\u00dfenwelt ist uns unmittelbar als subjektunabh\u00e4ngiger Bereich zug\u00e4nglich. Wir k\u00f6nnen daher unsere Erkenntnisse und Beobachtungen der Au\u00dfenwelt mit der \u201etats\u00e4chlichen&#8220;, wirklichen Au\u00dfenwelt vergleichen, und dadurch die \u201eWahrheit\u201c unse\u00adrer Erkenntnisse \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Schule 2\u00a0 <strong><em>Kritischer Realismus<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dieser wurde etwa vom sp\u00e4ten CARNAP vertreten. W\u00e4hrend der Empirismus ur\u00adspr\u00fcnglich meinte, f\u00fcr den Aufbau wissen\u00adschaftlicher Theorien k\u00f6nne man sich auf Logik und Mathema\u00adtik sowie auf solche Ausdr\u00fccke beschr\u00e4nken, die empirische Be\u00adgriffe zum Inhalt haben, worunter man solche versteht, deren Anwendbarkeit mit Hilfe von Beobachtungen allein entscheidbar ist, hat sich diese Annahme als zu eng erwiesen. Der prominente Kenner der Schule, STEGM\u00dcLLER, schreibt: \u201eDie Untersuchung \u00fcber theoretische Begriffe hat ge\u00adzeigt, dass fr\u00fchere empirische Vorstellungen vom Aufbau wissenschaftlicher Theorien grundlegend modifiziert werden m\u00fcssen. W\u00e4hrend nach den Vorstellungen des \u00e4lteren Empirismus in allen Erfahrungswissenschaften der Theoretiker nur solche Begriffe einf\u00fchren d\u00fcrfte, die mit dem Begriffsapparat definierbar sind, welcherdem Beobachter zur Verf\u00fcgung steht, und ferner der Theoretiker nichts anderes zu tun h\u00e4tte, als Beobachtungsergebnisse zusammenzufas\u00adsen und zu generalen Gesetzesaussagen zu verallgemeinern, ergibt sich jetzt das folgende Bild von den Aufgaben des Theoretikers. Er hat weit mehr zu tun, als beobachtete Regelm\u00e4\u00dfigkeiten zu verallgemeinern. Vielmehr muss er EIN NEUES SYSTEM VON BEGRIFFEN KONSTRUIEREN, DIE ZU EINEM TEIL \u00dcBERHAUPT NICHT UND ZU EINEM ANDEREN TEIL NUR PARTIELL AUF BEOBACHTBARES ZUR\u00dcCKF\u00dcHRBAR SIND, ER MUSS SICH WEITER EIN SYSTEM VON GESETZEN AUSDENKEN, WELCHE DIESE NEUEN BEGRIFFE ENTHALTEN, UND ER MUSS SCHLIESSLICH EINE INTERPRETATION SEINES SYSTEMS GEBEN, die eine blo\u00df teilweise empirische Deutung zu liefern hat, die aber dennoch gen\u00fcgen muss, um das theoretische System f\u00fcr die Voraussetzungen beobachtbarer Vorg\u00e4nge benutzen zu k\u00f6nnen. Die Begriffe, mit denen er operiert, k\u00f6nnen GANZ ABSTRAKTE, THEORETISCHE BEGRIFFE SEIN. Dennoch ist er gegen die Gefahr eines Abgleitens in die spekulative Metaphysik so lange gefeit, als er ZEIGEN KANN, DASS ALLE DIESE BEGRIFFE EINE VORAUSSAGERELEVANZ BESITZEN\u201c (Hervorhebungen L.)<\/p>\n<p>Aus diesem Zitat entnehmen wir gleich zweierlei: Zum einen die enorme Bedeutung der \u00fcberhaupt nicht aus der Erfahrung stammenden abstrakten Begriffe C, beim Aufbau einer jeden wissenschaftlichen Theorie. Es zeigt sich also, dass jede empiri\u00adsche Beobachtung bereits durch das System der theoretischen Begriffe des Forscher vorgeformt wird, dass also diese Begriffe eine Brille mit bestimmter F\u00e4rbung und bestimmtem Schliff sind, mit der wir \u00fcberhaupt erst Beobachtungen machen. Setzen wir uns andere Brillen, mit anderer F\u00e4rbung und anderen Schliffen auf, erhalten wir ANDERE BE\u00adOBACHTUNGEN!!. Die theoretischen Begriffe sind bereits BEOBACHTUNGSKONSTITUTIV, sie sind an der Erzeugung der Beobachtung grundlegend beteiligt. Folgerung: Wir erhalten ANDERE BEOBACHTUNGEN, wenn wir andere theoretische Begriffe ben\u00fctzen. Die Au\u00dfenwelt wird eine Funktion unserer theoretischen Begriffe.<\/p>\n<p>Schule 3\u00a0 <strong><em>Transzendentaler Idealismus<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die \u201eAu\u00dfenwelt\u201c ist ein subjektives Erzeugnis des menschlichen Bewusstseins, wobei nur die Sinneseindr\u00fccke auf eine Aussenwelt hindeuten. Das Subjekt erzeugt mittels Sinnlichkeit (E) und Begriffen( C) und Phantasie D1 und D2 dasjenige, was man Au\u00dfenwelt nennt. Prominente Vertreter sind KANT und WITTGENSTEIN in der Philosophie des Traktat. Eine \u00fcber oder au\u00dfer dem Subjekt gegebene Instanz zur Sicherung der Wahrheit oder Sachg\u00fcltigkeit der vom Subjekt erzeugten Bewusstseinkonstrukte gibt es nicht.<\/p>\n<p>Schule 4 <strong><em>Transsubjektive, transpersonale Systeme<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hier wird angenommen, dass jenseits des Subjektes ein letzter Urgrund, ein Grundwesen, Gott ist, mit dem der Mensch in Verbindung steht und durch welches Wesen Subjekt und Au\u00dfenwelt verbunden sind. In diesen Bereich fallen alle intuitiven Einsichten, denen aber noch deduktive wissenschaftliche Pr\u00e4zi\u00adsion fehlt, wie dies in my\u00adthischen, pantheistischen und \u00e4hnlichen Konzeptionen in der Darstellung des Verh\u00e4ltnisses zwischen Gott und der Welt geschieht (z.B. PLATO, HEGEL, SCHELLING, JASPERS, theosophische, pansophische und mystische Systeme).<\/p>\n<p>Schule 5 <strong><em>Grundwissenschaft<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wie schon vorne angedeutet, sehen wir in der von KRAUSE entwickelten Grundwis\u00adsenschaft eine wissenschaftlich pr\u00e4zise, UNDOGMATISCHE, progressive, deduktive Metaphysik begr\u00fcndet. (N\u00e4heres siehe vor allem in: \u201eDie Vollendete Kunst\u201c und den neu heraus\u00adgegebenen \u201eVorlesungen \u00fcber das System der Philosophie\u201c von KRAUSE.)<\/p>\n<p>Wir sehen also nunmehr unsere Schwierigkeiten genauer: Menschliches Bewusstsein wird \u00fcber erkenntnistheortische Thesen formuliert, die oft mit Vehemenz Grenzen ziehen.<br \/>\nMenschliches Bewusstsein wird eine Funktion dieser Grenze. Je enger die Grenze, umso eher wird die Annahme wahrscheinlich, dass menschliches Bewusstsein durch Digitalisierte Intelligenz (AI) simulierbar sei. Je weiter die Grenze, umso unwahrscheinlicher, wird die Simulationsm\u00f6glichkeit, oder es wird sogar m\u00f6glich zu beweisen, dass sie THEORETISCH UNM\u00d6GLICH ist!<\/p>\n<p><strong>Toleranzprinzip<\/strong><\/p>\n<p>Vertreter der verschiedenen Standpunkte Schule1, Schule2 .. Schule5 k\u00f6nnen sagen: Wir ziehen hinsichtlich des menschlichen Erkenntnisverm\u00f6gens zwar die Grenzen a, b, c usw., k\u00f6nnen aber damit nicht ausschlie\u00dfen, dass f\u00fcr andere Men\u00adschen auf Grund de\u00adren Erkenntniskonfiguration von uns f\u00fcr uns geleugnete Grenzen nicht bestehen. Mit der von uns f\u00fcr uns erfolgten Grenzziehung beabsichtigen wir nicht, diese Grenze f\u00fcr das menschliche Erkenntnisverm\u00f6gen ALLGEMEIN und grunds\u00e4tzlich zu behaupten.<\/p>\n<p>Auch bei den Theoretikern und Besuchern des Cyberspace finden sich die unterschiedlichsten Auffassungen \u00fcber das Problem der Wirklichkeit, Virtualit\u00e4t und deren Verh\u00e4ltnis zu den Bewusstseinsbereichen des Menschen.<\/p>\n<h3>Der Mensch als Fleisch-Maschine<\/h3>\n<p>Viele Teilnehmer gehen strikte davon aus, dass das Bewusstsein (Geist usw.) nicht mehr ist, als physikalische Zust\u00e4nde des K\u00f6rpers. Der fleischliche K\u00f6rper als Ort und Grenze. \u201eIch bin eine dynamische komplexe Maschine aus Fleisch.\u201c<\/p>\n<p>Bei diesem Ansatz ist es nat\u00fcrlich sehr verlockend, anzunehmen, dass das menschliche Bewusstsein in Maschinen kopiert werden kann. Hier sei auch auf den gr\u00fcndlichen Aufsatz: <a href=\"http:\/\/or-om.org\/filmrot.htm\" target=\"_self\">\u201eSieht ihr Film rot auf rot? &#8220; von Karl Weissenstein<\/a> hingewiesen, wo diese These, die in der BRD vor allem Metzinger vertritt, kritisch analysiert wird.<\/p>\n<h3>Begriffe <em>C <\/em>-Phantasie <em>D <\/em>&#8211; Kreativit\u00e4t <em>CDE <\/em>&#8211; Intuition <em>ABCDE<\/em><\/h3>\n<p>Diese enge Sicht des Problems wird aber auch heftig kritisiert. Es wird deutlich erkannt, dass die Natur uns nicht direkt zug\u00e4nglich ist, sondern dass wir uns ein Bild von ihr in uns erzeugen. \u201eNatur ist eine Simulation, weil \u201eNatur\u201c vermittelt ist durch begriffliche Instinkte und Filter, die selbst wiederum durch die Erziehung vermittelt sind. Es wird im weiteren auch erkannt, dass daher durch die Begriffe C, die Begriffe der Sprachen, die wir ben\u00fctzen, verschiedene Welten entstehen, die sich eben nur semantisch voneinander unterscheiden. Ben\u00fctzen wir andere Sprachen, entstehen andere Welten.<\/p>\n<h3>Erste und zweite nat\u00fcrliche Umwelt<\/h3>\n<p>Stocker aus dem ars electronica center in Linz schreibt etwa: \u201e Das Gewebe unserer K\u00f6rper und unseres Bewusstseins ist ges\u00e4ttigt mit den Elementen einer vernetzten k\u00fcnstlich-intelligenten Umgebung. Diese zweite \u201enat\u00fcrliche\u201c Umgebung wurde eine Realit\u00e4t, mit der wir so innig verbunden sind, dass eine klare Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt aufh\u00f6rt m\u00f6glich zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Hier ist kritisch anzumerken, dass in diesem Stadium der Untersuchung generell, auch f\u00fcr die erste \u201enat\u00fcrliche\u201c Umgebung, die Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt nicht m\u00f6glich ist. Wir m\u00fcssen daher folgende wichtige Unterscheidung treffen:<\/p>\n<p>1.nat\u00fcrliche Umgebung &#8211; <em>Virtual Reality1<\/em> ;VR1, bestehend aus bestimmten Erzeugnissen ABCDE<\/p>\n<p>2. nat\u00fcrliche Umgebung &#8211; <em>Virtual Reality2;<\/em> VR2 bestehend aus anderen Konstrukten aus ABCDE, artificial nature (Sherman).<\/p>\n<p>VR2 besteht aus allen Arten von <strong><em>Erfindungen<\/em><\/strong><strong><em>und Erzeugnissen der Kultur als Produkten von:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>VR2k<br \/>\nProdukte der <strong>Kunst<\/strong>; VR2w Produkte der <strong>Wissenschaft<\/strong>; VR2t Produkte der <strong>Technologien<\/strong><strong>und Wirtschaft <\/strong>und ihre Ergebnisse im Bewusstsein des Menschen. Nat\u00fcrlich sind diese Arten der VR st\u00e4ndig auch vermischt und verschr\u00e4nkt und beeinflussen sich gegenseitig (z.B. Myst, The Palace, Society For Worldwide Interbank Financial Communication (SWIFT), Herztransplantation \u00fcber Monitor-Kommunikation, usw.<a href=\"http:\/\/or-om.org\/avatare.htm#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"> [2]<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><strong>Dies ist genau der Ort, wo wir die Virtuellen Welten in Kunst, Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft und die Welten mit den neuen Avataren anzusiedeln haben. Der Leser muss vor allem gebeten werden, an dieser Stelle zu \u00fcberlegen, dass<\/strong><strong> die VR2kwt nur eine besondere neue Mischung der Bewuss<\/strong><strong>tseinst\u00e4tigkeiten E, D und C umfassen, wodurch sie sich von der anderen Mischung bei der Erzeugung und Erhaltung der VR1 unterscheiden. Es muss<\/strong><strong> aber auch beachtet werden, dass<\/strong><strong> die VR2ktw \u00fcberhaupt nur durch die dauernde Verbindung mit VR1 erzeugt und betrieben werden k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen daher die beiden VR1 und VR2 genau in ihrer Art unterscheiden, m\u00fcssen aber auch die enorme Abh\u00e4ngigkeit der VR2kwt von VR1 beachten.<\/strong><\/p>\n<p>Die Kombinationen der VR1 und VR2kwt f\u00fchren zu verschiedenen sozialen und geschichtlichen Pers\u00f6nlichkeiten und Gesellschaftsformationen. Es ist mit Sicherheit nicht m\u00f6glich, die kreativen Kr\u00e4fte, die in VR2kwt in der Erfindung neuer Begriffe in der Wissenschaft, der Kunst und der Technik aktiviert werden, ohne die wichtigen Funktionen der Phantasie D und der Begriffe C zu analysieren und zu erkennen.<\/p>\n<h3>1. Exkurs<\/h3>\n<p>Eine sehr wichtige \u00dcberlegung im Verh\u00e4ltnis der VR1 und VR2 finden sich beim Medientheoretiker Fassler. Er stellt dem \u201ereal Realen\u201c (unserem VR1) das \u201evirtuelle Reale\u201c (bei uns eine Variante des VR2) gegen\u00fcber und kommt zur \u00dcberzeugung, dass das virtuell Reale bereits eine derartige Eigendynamik und gesellschaftliche Verfestigung besitzt, dass es ohne die Notwendigkeit, einen Bezug zum real Realen herzustellen, besteht. \u201e Der cybernetic turn verbindet Figur, Morph, Raum, Bewegung neu mit Visualit\u00e4t, ohne versprechen zu k\u00f6nnen, <strong>dass das virtuell Reale jemals das real Reale werden wird.\u201c <\/strong>Weiter: &#8222;Das sichtbar K\u00fcnstliche, mit dem wir via interfaces interagieren, ist in einem konstruktiven Sinne selbstreferentiell. Es ist nur da, wenn die technologische Netzhaut, also das Display mit der neurophysiologischen Netzhaut zusammenkommen, oder anders gesagt: die angewandte Intelligenz der programmierten Modelle bildet mit der optionalen Intelligenz der Mediennutzung ein sich selbst erhaltendes Ereignisfeld im elektronischen Potentialraum\u201c. Fassler kommt zu folgendem Schluss:\u201c Die besagte Wende zum Bild oder zur programmierten Sichtbarkeit schafft eine grundlegend ver\u00e4nderte Bildreferenz. Die sinnliche Nische, in die das Bild trotz der Unterscheidungen nach Gem\u00e4lde, Foto, Video, Cinema oder Television gestellt war, verliert ihre regulierende Bedeutung. Das Auge, das Sehen, die politische visuelle Information finden sich auf dem evolution\u00e4ren Feld der kybernetischen Medien wieder, in den visuellen, audiovisuellen, taktil-audiovisuellen Umgebungen des Cyber-spaces. Ihr Eigenthema ist das Bildliche, die Visualit\u00e4t als Verst\u00e4rkung des Denkens, als Quelle des Denkens, Steuerungen der Intelligenz, als Ressource der Rationalisierung, bildverst\u00e4rkte Gedanken. Dieses Bildliche ist pragmatisch, angewandt, momentan. Und es ist in das kommunikative Geschehen eingebracht.\u201c<a href=\"http:\/\/or-om.org\/avatare.htm#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"> [3]<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Im Sinne unserer theoretische Grundlagen handelt es sich hier um eine neue Variante der Mischung von VR1 und VR2, wobei aber Fassler sicherlich nicht genau die erkenntnistheoretischen Implikationen des Unterschiedes zwische virtuelle Realem und real Realem gr\u00fcndlich untersucht und noch weniger die Frage nach einem Metasystem, das aus der Illusivit\u00e4t sowohl des real Realen als auch des virtuell Realen herausf\u00fchrt. Nat\u00fcrlich sind seine Thesen selbst eine nicht reflektierte Metatheorie, eines Theoretikers, der \u201ein relativer Wachheit\u201c diese Zusammenh\u00e4nge \u00fcberdenkt.<\/p>\n<p>Eine wichtige Frage ist: Was sind die Wirkungen der net-Technologien auf die menschliche Pers\u00f6nlichkeit? Erfolgt, wie Sherman meint: eine Art \u00dcbergang von einer individuellen Identit\u00e4t zu einem \u201cnachmenschlichen Zeitalter\u201c mit einer \u201eposthumanen Identit\u00e4t\u201c einer Art kollektiver Multi-Vision de individuellen Person, einem komplexen System, das man SELBST nennen k\u00f6nnte. Ungeregelt, polymorph (vielgestaltig), global, polyphon &#8211; fleshfactor.\u201c Sherman fordert auch \u201eeinen Ort au\u00dferhalb beider Naturen (gemeint ist VR1 und VR2) eine eigene Zone, reserviert f\u00fcr die Menschheit.\u201c Wir werden auf diese Idee unten zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<h3>Theorien \u00fcber die Begrifflichkeit C<\/h3>\n<p>Die Schule des Logischen Empirismus ( Schule 1 und Schule 2), die breite Basis und der \u201eVater\u201c des derzeitigen Wissenschaftsbetriebes, geht davon aus, dass die Strukturen der formalen Logik, d.i. die Struktur formalisierter Sprachen die h\u00f6chste Basis f\u00fcr die Begr\u00fcndung der Wissenschaften darstellten.<\/p>\n<p>In der Diskussion werden aber sehr wohl auch andere begriffliche Funktionen als essentiell anerkannt: analoge Denken, assoziatives Ged\u00e4chtnis, Verstehen nat\u00fcrlicher Sprachen, Erkennen und Entdecken von Mustern, Lernen durch Erfahrung, poetische, mystische und vision\u00e4re Ideation , Kategorien der Gleichheit, \u00c4hnlichkeit und der geometrischen N\u00e4he.<\/p>\n<h3>Zentrale Funktionen des Bewusstseins<\/h3>\n<p>Die traditionelle Erkenntnistheorie fand einen Bereich im Bewusstsein, der als <strong><em>Einheit<\/em><\/strong> des Selbstbewusstseins bezeichnet werden kann, der jenseits und vor allem Denken, F\u00fchlen und aller Erfahrung gegeben ist. Die Versuche diese Instanz als eine von uns selbst produzierte Illusion unseres Bewusstseins zu eliminieren, erscheint nicht erfolgreich zu sein <a href=\"http:\/\/or-om.org\/filmrot.htm\" target=\"_self\">(vgl. wiederum den Aufsatz: \u201eSieht ihr Film rot auf rot?.<\/a><\/p>\n<p>Eine Grundsatzfrage l\u00e4sst sich ausder Erkenntnistheorie nicht beseitigen: Wenn wir nun die Funktionen und unitsunseres Bewusstseins (E, D, C) analysiert haben, k\u00f6nnen wir dann wissen, wann die Bilder, die wir uns von uns selbst und der Realit\u00e4t au\u00dfer uns machen, <strong><em>wahr sind?<\/em><\/strong> Oder m\u00fcssen wir sagen: Diese Frage ist unsinnig. Wir leben immer in wechselnden Tr\u00e4umen, Illusionen, eben in VR. In bestimmten Schulen der Erkenntnistheorie wird aber nun die Meinung vertreten, dass uns die Wahrheit dadurch erschlossen werdenkann, dass wir alles so strukturiert und gebaut erkennen k\u00f6nnen und sollen, wie es im G\u00f6ttlichen Grundwesen strukturiert und gebaut ist. Der Mensch kann also &#8211;<br \/>\nwenn auch nur auf endliche Weise- \u00fcber seinen Zugang zur G\u00f6ttlichen Rationalit\u00e4t seine Wissenschaft auf neue Grundlagen stellen.<\/p>\n<h3>Kontemplation, Vision, G\u00f6ttliche Vernunft und Synthese<\/h3>\n<p>Es finden sich auch Vorstellungen von einer Synthese von Kunst\/Wissenschaft, K\u00f6rper\/Geist, Geist\/Natur. Es wird von der Vision eines all-umfassenden Bewusstseins dem H\u00f6chsten Menschlichen Prinzip gesprochen, und es fallen Zitate des ber\u00fchmten Giordano Bruno: \u201eEs ist diese Art von Auge, welche alle Dinge in sich schaut und in allen Dingen gleicherweise ist\u201c. In der Grundwissenschaft der WESENLEHRE (Schule 5) finden alle diese Visionen ihre h\u00f6chste Grundlage.<\/p>\n<p>Unsere Einsicht hat also gleichnishaft gesprochen der all-umfassenden G\u00f6ttlichen Struktur zu folgen, beginnend in der Unendlichkeit und absteigend zu immer endlicheren Elementen und ihrer hierarchischen Ableitung (vgl. oben die Hierarchien des Unendlichen). Wir sind in der Lage, mit einem unendlichen Modell umzugehen. Und wir werden darin auch erkennen, dass wir<strong> eine<\/strong> Menschheit sind, vereint mit dem all-umfassenden G\u00f6ttlichen Bewusstsein, ohne unsere autonome Individualit\u00e4t zu verlieren. Die neuen Medien k\u00f6nnen uns diese Einsicht nicht vermitteln, sie k\u00f6nnen aber diese Entwicklung bis zu einem gewissen Grad unterst\u00fctzen. Dies ist der Ort au\u00dferhalb VR1 und VR2, der f\u00fcr die Menschheit vorgesehen ist, von dem Sherman eine Art Ahnung erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Wir kommen zum Ergebnis: Gerade in der derzeitigen Entwicklungsstufe mit gravierenden Bewusstseinsver\u00e4nderungen und -umwandlungen bei jedem Individuum und in allen Gesellschaften durch die medialen Einfl\u00fcsse ist die Erhaltung einer offenen Diskussion \u00fcber alle Einheiten und Funktionen des menschlichen Bewusstseins &#8211; ohne die Ausklammerung metaphysischer Ans\u00e4tze &#8211; unerl\u00e4sslich f\u00fcr die Sicherung einer ausreichend breiten Evolutionsm\u00f6glichkeit der Gesamt-Menschheit.<\/p>\n<h2>Virtuelle Welten und Universale Allwelt (Or-Om-Welt)<\/h2>\n<h2><strong>Parameter der Universalen Allwelt<\/strong><\/h2>\n<p>Wir kehren zu unseren Virtuellen Welten im Cyberspace mit und ohne Avataren zur\u00fcck. Wenn wir von einer all-umfassenden G\u00f6ttlichen Struktur ausgehen, beginnend in der absoluten, unendlichen G\u00f6ttlichen Einheit und absteigen zu immer endlicheren Sph\u00e4ren und Teilwelten, wo in dieser Gliederung sind die Virtuellen Welten im Cyberspace anzusiedeln, einzuf\u00fcgen?<\/p>\n<p>In ihrer Entwicklung in den n\u00e4chsten Jahrhunderten wird die Menschheit im Rahmen der erkenntnistheoretischen Bem\u00fchungen, die sich u.a. auch mit den Grundsatzfragen jeglicher Realit\u00e4t besch\u00e4ftigen und die Frage der Wahrheit unserer Erkenntnis vorantreiben, auch im wissenschaftlichen Bereich zur Grunderkenntnis des unendlichen und unbedingten Grundwesens (Gottes) vordringen, und in dieser Erkenntnis alle anderen Erkenntnisse ableiten, und damit auch das Realit\u00e4tsproblem in einem neuen Lichte vollendet l\u00f6sen. Um in den Begriffen von vorne zu bleiben, wird sich die Menschheit also aus den Begrenzungen des Naiven Empirismus (Schule 1), Kritischen Realismus (Schule 2), transzendentalen Idealismus und kommunikationstheoretischen Pragmatismen (Schule 3) und aus mangelhaften transsubjektiven Systemen (Schule 4) bis zur Grundwissenschaft (Schule 5) weiterbilden.<\/p>\n<p>Aus dieser Grundwissenschaft ergibt sich dann die wahre Gliederung des G\u00f6ttlichen unendlichen und unbedingten Grundwesens in sich, welche gleichnishaft im obigen Aufsatz in <a href=\"http:\/\/or-om.org\/MI%20und%20KI1.htm\" target=\"_self\">Sarnigs <\/a>im Universum der graden Linie als Ableitung vom Unendlichen ins Endliche dargestellt ist.<\/p>\n<p>Diese Gliederung des Grundwesens in sich ist gleichzeitig die Gliederung des unendlichen unbedingten INHALTES (der Wesenheit Gottes) in sich. Und daher ist diese INHALTLICHE GLIEDERUNG auch die h\u00f6chste Gliederung aller Teilwelten in der Universalen Allwelt (UAW).<\/p>\n<p>Die Universale All-Welt ist eigentlich die <strong>Reale <\/strong>Welt, die infolge der Unendlichen Absolutheit ihrer Essentialit\u00e4t auch alle endlichen \u201e<strong>wirklichen<\/strong>\u201c, aber auch alle endlichen <strong>virtuellen<\/strong> und <strong>m\u00f6glichen<\/strong> Welten in sich enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Gedankenexperiment: Die unendliche Linie o (siehe vorne) ist die H\u00f6chste Realit\u00e4t f\u00fcr alle endlichen Linien in sich. Also: f\u00fcr die beiden noch einseitig unendlichen Linien i und e sowie f\u00fcr alle \u201eganz\u201c endlichen Linien (a1,b1 und c1..) in i und e und ihrer Vereinigung. Die <strong>M\u00f6glichkeit <\/strong>der unendlich vielen Operationen zwischen endlichen Linien a1, b1, usw. in Addition, Subtraktion, der Unendlichkeit der Zahl PI usw. hat ihre Grundlage ausschlie\u00dflich in der H\u00f6chsten Realit\u00e4t der Linie o, <strong>IN <\/strong>der sich alles \u201eabspielt\u201c. Die Virtualit\u00e4t verschiedenster Kombinationen endlicher Linien ist ebenfalls abh\u00e4ngig von und bedingt durch die unendliche und absolute Realit\u00e4t der Linie o.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/or-om.org\/avatare.htm#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<br \/>\n<\/a><\/p>\n<h4>Gliederung des Grundwesens<\/h4>\n<h6><em><img loading=\"lazy\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid;\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/tempel.gif\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"570\" \/><\/em><\/h6>\n<h6>Das unendliche und unbedingte Grundwesen, o, ist in unter sich zwei in ihrer Art unendliche, nebeneinander stehende Grundwesen, die einander gegen\u00e4hnlich sind, beide ewig, ungeworden, unverg\u00e4nglich, n\u00e4mlich:<\/h6>\n<p>i&#8230; Geistwesen,<br \/>\nGeist-All<\/p>\n<p>e&#8230; Natur, Leibwesen,<br \/>\nLeib-All.<\/p>\n<p>Beide enthalten in sich unendlich viele Arten unendlich vieler Einzelwesen.<\/p>\n<p>Das Grundwesen \u00fcber beiden seiend und wirkend, mit beiden vereint ist Urwesen u, verbunden mit e als \u00fc und mit i als \u00fc. i und e sind aber ebenfalls miteinander verbunden als \u00e4 und \u00e4 ist wiederum auch mit u verbunden als a. Das innerste Vereinwesen von Geistwesen, Natur und Urwesen a enth\u00e4lt in sich das Pflanzenreich, das Tierreich und als innerstes, allharmonisches Glied die unendliche Menschheit, deren innerer Teil auch die Menschheit dieser Erde ist.<\/p>\n<p>Das Verh\u00e4ltnis des unendlichen absoluten Grundwesens o zu i und e, die beide auch noch unendlich sind, ist &#8211; wie schon erw\u00e4hnt- durch die Gliederung der Unendlichkeit bestimmt, die im Universum der geraden Linie noch in beschr\u00e4nkter Form ersichtlich ist (vgl. oben).<\/p>\n<p>Noch einige Erkl\u00e4rungen zum Unterschied von Geist i und Natur e. Unter Geistwesen wird hier das Grundwesen verstanden, welches alle einzelnen Geister also auch die Menschen, soweit sie Geist sind, in sich befasst. Das Wesentliche des Geistigen ist, dass es \u00fcberwiegend durch Selbst\u00e4ndigkeit, Spontaneit\u00e4t, Unabh\u00e4ngigkeit und Freiheit bestimmt ist. Es gestaltet seine Formen in Selbst\u00e4ndigkeit gegeneinander, ohne den Gesamtzusammenhang immer zu beachten. F\u00fcr den Geist typisch ist u.a. selektive Analyse, welche aus dem Gesamtzusammenhang Teile gesondert bildet oder erkennt usw. Diese Trennung, Isolierung, Abstraktion im Verhalten des Geistes, der Geister untereinander in den Gesellschaften, die Spaltung der Wissenschaften in immer mehr Disziplinen, der Kunst in immer mehr einzelne Formenbereiche, begr\u00fcndet einerseits Erkenntnisfortschritte durch differenzierende Erkenntnis-und Kunstbereiche, begr\u00fcndet aber infolge des mangelnden Universalzusammenhanges auch \u00dcbel und Irrtum in Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Erst wenn die Geistwelt mit dem Gesamtzusammenhang der UAW verbunden, in diesem alles Einzelne und Partielle abstimmt, sind diese M\u00e4ngel behebbar.<\/p>\n<p>Die Natur e ist durch den Charakter dar Ganzheit und Ganzheitlichkeit bestimmt. Sie bildet alles im Ganzen, alles ganz und zugleich, in allseitiger Gebundenheit, Wechselbestimmung und Stetigkeit. (z.B. den Menschenleib vom Embryo bis zum Erwachsenen). Die Natur kann nicht wie der Geist trennen (z.B. einen Menschenarm isoliert bilden), einen Teil gesondert schaffen, sie gestaltet jedes in seiner Ganzheit, nach allen seinen Teilen auf einmal, aber auch so, dass die Sonne, ein Bl\u00fctenblatt und eine Augenlinse alle gleichzeitig in ihr gebildet werden. Die Natur ist aber nicht ohne jegliche Selbst\u00e4ndigkeit, sondern zwischen i und e gibt es nur einen Unterschied in der Gewichtung im <strong>Verh\u00e4ltnis von Ganzheit zu Selbheit<\/strong>.<\/p>\n<p>Dadurch dass Natur und Geistwesen aber miteinander auch in Lebewesen wie Blumen, Tieren und Menschen verbunden sind, erfolgen, vor allem \u00fcber die Kunst und Wissenschaft und Technik des Menschen als VR2kwt erhebliche Eingriffe in die Natur, die besonders heute bereits bedrohliche und sch\u00e4dliche Formen angenommen haben.<\/p>\n<p>Auch hier k\u00f6nnen \u00fcber die Ideen, die im UAW dargelegt werden, die n\u00f6tigen Harmonien zwischen u, i und e hergestellt werden.<\/p>\n<h3>Gliederung der Virtuellen Realit\u00e4ten2kwt (VR2kwt)<\/h3>\n<p>Was immer die Virtuellen Realit\u00e4ten in Kunst, Wissenschaft und Technik und Wirtschaft in welchen Medien auch immer f\u00fcr die Sinne des Menschen erfassbar darstellen werden, es kann sich nur um Erscheinungen in einem der Glieder in der UAW handeln. Darum ist die obige Gliederung des Grundwesens auch die All-Gliederung der VR2kwt, weil das All im Grundwesen gem\u00e4\u00df Bild 2 gegliedert ist.<\/p>\n<p>Der Aufsatz <a href=\"http:\/\/or-om.org\/All-Kunst.htm\" target=\"_self\">Luc Burgs: \u201e Das VR-Modell der All-Kunst\u201c<\/a>hat diese Grunds\u00e4tze f\u00fcr die gesamte Kunstentwicklung und vor allem alle Kunstrichtungen im 20. Jhdt. angewendet. Dieses Modell ist selbst ein Teil des UAW! Hier wollen wir versuchen, dies f\u00fcr alle menschlichen Virtuellen Realit\u00e4ten zumindest zu skizzieren.<\/p>\n<p>Der Besucher kann interaktiv durch alle Bereiche (i, e, \u00e4, a \u00f6 und \u00fc) wandern, und wird hier jeweils den VR2kwt begegnen, die diesem Bereich, dem INHALTE nach angeh\u00f6ren. Man kann daher das Modell der UAW auch als einen &#8222;Tempel&#8220; auffassen, in welchen in den einzelnen Teilen, \u00dcberschneidungen und Hallen alle jemals erzeugten VR2kwt-Werke der Menschheit und alle, die es noch geben wird, nach der Allgliederung des Grundwesens strukturiert und geordnet dem &#8222;Novizen&#8220; begegnen. In jedem Raumpunkt erfolgt eine Vertiefung in unbegrenzt viele neue aufrufbare VR2kwt, usw. Alle diese Wanderungen aber erfolgen immer in inneren Teilen der Unendlichkeit des Grundwesens u, und der inneren immer noch unendlichen In-Wesen Geist i und Natur e.<\/p>\n<h3>Die einzelnen Hallen des Tempels<\/h3>\n<h4><strong>Halle I<\/strong><\/h4>\n<p>Gegenstand (Inhalt) der VR2kwt ist die Natur e, Teile der Natur, Landschaft, Erdschichten udgl. Mineralreich, Pflanzen, Tiere und Menschen, soweit diese Wesen leiblich, nat\u00fcrlich sind.<\/p>\n<p>Welche Richtungen der VR2kwt sind hier einzuf\u00fcgen? Alle Richtungen mit Naturbezug:<\/p>\n<p>Gentechnologie, Biologische Modelle z.B. The Synthetic Ecosystems of Biota.org <a href=\"http:\/\/biota.org\/\">http:\/\/biota.org\/<\/a> , Medizin, alle Arten naturwissenschaftlicher VR usw&#8230;<\/p>\n<p>An diese Halle schlie\u00dft die Halle \u00f6 an, in der alle jene Inhalte gegeben sind, wo die Natur, oder Teil derselben, Lebewesen in ihr, als mit dem Grundwesen in Verbindung stehend dargestellt werden. (NaturmystischeVR2kwt, bestimmte Richtungen der mythologischen VR2kwt).<\/p>\n<h4><strong>Halle II<\/strong><\/h4>\n<p>In Halle II finden sich alle VR2kwt-Inhalte geistiger Art, wo es Naturgegenst\u00e4nde \u00fcberhaupt nicht, oder nur mehr in einer bereits durch geistige Operationen ver\u00e4nderten Form gibt.<\/p>\n<p>Zusatz: Nat\u00fcrlich kann der Mensch auch Naturgegenst\u00e4nde nur durch geistige Operationen, Phantasie und Sinnlichkeit \u00fcberhaupt erfassen, aber bei Gegenst\u00e4nden in II sind die Operationen der Erzeugung nicht auf die von au\u00dfen kommenden Eindr\u00fccke beschr\u00e4nkt, sondern der Geist leistet Zus\u00e4tzliches, um diese Gegenst\u00e4nde zu kreieren.<\/p>\n<h4><strong>Halle IIa <\/strong><\/h4>\n<p>Richtungen des Surrealismus (antirationalistisch, Traum, Automatismus und Geisteskrankheit als Quellen der Anregung), Dadaismus, (Zufall antirationalistisch), subjektive Neugestaltung \u00e4hnlich der Natur, figurative Modulationen,, symbolistische, emblematische, mythische und mystische Figuration, teilweise in Verbindung zur Halle \u00f6 und \u00fc etwa in den meisten Richtungen des Manierismus, Phantastischer Realismus.<\/p>\n<p>Zweifelsohne ist der cyberspace gerade mit VR2kwt-Welten bev\u00f6lkert, wo Bereiche der Natur durch die Phantasie in neue Bereiche umgewandelt und erweitert werden.<\/p>\n<p>Abgesehen von der Vielfalt der in die mythische Vergangenheit angesiedelten VR-Welten und den Bereichen der Science Fiction, die sich auf die Zukunft richtet, wird eine Vielzahl historischer Best\u00e4nde an mythischen Welten, die fr\u00fcher in anderen Medien (Buch, Comic-Heft, Film usw.) auftraten, nunmehr in 3D VR2kwt-Welten im Cyberspace mit oder ohne Teilnahmem\u00f6glichkeit als Avatar reproduziert. Hier hat in gewisser Hinsicht die Produktion derartiger Welten im Cyberspace die Erschlie\u00dfung dieser medialen M\u00f6glichkeiten durch \u201enormale\u201c K\u00fcnstler l\u00e4ngst \u00fcberholt.<\/p>\n<p>Das Modell der UAW ist m\u00fchelos in der Lage, derartige \u00dcberschneidungen zwischen den einzelnen Hallen pr\u00e4zise zu erfassen.<\/p>\n<h4><strong>Halle IIb<\/strong><\/h4>\n<p>In Halle IIb befinden sich reingeistige, konstruktivistische Formenwelten (Forminhalte) ohne Naturbezug.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend bei der Erzeugung von Bildwelten in IIa noch Naturformen in irgendeiner Weise mitben\u00fctzt werden, erfolgt in IIb nur die Darstellung bestimmter Arten rein geistiger Formen, die es in der Natur nicht gibt oder geben kann. Die menschliche Phantasie arbeitet daher in diesen Bereichen ohne Bezug auf Naturformen, die ihr bekannt sind. Es ist ein Verdienst der modernen Malerei, diese Formen \u00fcberhaupt erst klar f\u00fcr die VR2kwt herauspr\u00e4pariert, deutlich erobert zu haben.<\/p>\n<p>Dieser Bereich umfasst in etwa die Richtungen der &#8222;geometrischen Abstraktion&#8220;: konstruktivistische Abstraktion, Kinetik, geometrische Abstraktion, Betonung der Farbe ohne Naturbezug, verschiedene &#8222;abstrakte Richtungen&#8220; der digitalen VR2kwt, symbolistische Abstraktion, soweit nicht IIc, in Verbindung mit \u00f6 und u alle esoterische, mythische und mystische Symbolik, Ornamentik und Emblematik. Grundlage aller dieser Schulen bilden betont <strong>geometrische und mathematische <\/strong>Komponenten der inhaltlichen Gestaltung der Formen.<\/p>\n<p>In der Vielfalt der Virtuellen Realit\u00e4ten im Bereiche der Wissenschaft, Technik und Wirtschaft begegnen uns un\u00fcbersehbare Teil-Welten, die lediglich auf Mathematik oder Geometrie &#8211; unter Umst\u00e4nden funktionell verbunden mit Bereichen der Au\u00dfenwelt und Gesellschaft &#8211; aufgebaut sind. Alle Systeme, in denen Programmierung von Software durchgef\u00fchrt wird (also die mathematisch-logischen Metasysteme jeglicher funktioneller Software) , Systeme die durch mathematische Operationen bestimmt werden (Bank- und Versicherungswesen, Wissenschaftssysteme mit mathematischen Operationen, Technische Zeichensoftware, mathematisch-geometrische Spielwelten mit und ohne Avataren usw.), Fraktalgeometrie-Systeme&#8230;<\/p>\n<h4><strong>Halle IIc<\/strong><\/h4>\n<p>Reingeistige, spontanistische Welten. Hier handelt es sich ebenfalls um rein geistigeForminhalte, sie sind aber nicht durch die Regeln unter IIb, sondern durch gegenteilige Grundthesen bestimmt:<\/p>\n<p>Spontanistisch kreativer Einsatz der Phantasie und von Begriffen zur Erzeugung intuitiv spontaner Formen, Lyrismen, subjektivistischer Formensprachen, Ausdruck pers\u00f6nlicher Emotion, des Unbewussten usw. antikonstruktivistisch, phantastische Zeichensprachen, weitergef\u00fchrt bis zur Selbstthematisierung des bildernischen Prozesses. Auch hier enthalten die VR2kwt bereits eine Vielzahl derartiger Elemente.<\/p>\n<p>Folgende Richtungen sind bisher entwickelt worden: Lyrische Abstraktion, farbgestische Abstraktion, Abstraktion der genetischen Figuration, magische Abstraktion, semantische Abstraktion.<\/p>\n<p>An der Schnittstelle der Hallen II b und II c gibt es bereits heute Richtungen einer Synthetischen Abstraktion, in der spontanistische und streng mathemtische Formensysteme miteinander verbunden werden.<\/p>\n<h4><strong>Halle II d<\/strong><\/h4>\n<p>Reingeistige, betont konzeptuelle Bereiche, Konzept-VR2kwt.<\/p>\n<p>Gegenstand des VR2kw-Wwerkes ist hier nicht ein in Naturstofflichkeit umgesetztes und damit einem Betrachter \u00fcber die Sinne zug\u00e4ngliches Werk, sondern VR2kwt -Werk ist das Gebilde im Geiste des K\u00fcnstlers! Auf Umsetzung in T\u00f6ne, Farben, Raumformen usw. wird entweder verzichtet, oder seine Bedeutung wird reduziert. Bisweilen wird das Produkt im Geiste des K\u00fcnstlers f\u00fcr andere beschrieben. Hier wird mit aller Deutlichkeit die Selbst\u00e4ndigkeit des geistigen Gebildes im Bewusstsein des K\u00fcnstlers gegen\u00fcber der Darstellung desselben in Stoffen der Natur f\u00fcr andere hervorgehoben und betont. Es erfolgt eine Relativierung der \u00e4u\u00dferen Sinnlichkeit und eine Idealisierung des Erkenntniskonzeptes.<\/p>\n<h4><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/h4>\n<p>Die f\u00fcr das VR2kwt oben dargelegten theoretischen Grundrisse zeigen, dass derzeit eine Vielzahl von Hallen im vollendeten Tempel des UAW noch fehlen, dass also auch die Verbindungen der partiellen Teil-Welten der verschiedenen VR2kwt in e und i, \u00e4 und a mit dem Grundwesen gr\u00f6\u00dftenteils nicht beachtet und noch viel weniger ber\u00fccksichtigt werden. Die meisten Produzenten und Konsumenten der VR2kwt arbeiten in einem kleinen Teilbereich einer einzigen Halle und beachten nicht ihre Position in der Halle, das Verh\u00e4ltnis zu den anderen Hallen und den <strong>Gesamtzusammenhang des Tempels<\/strong>. Erst wenn die VR2kwt in den Hallen I,II a,b,c mit der Halle III (u) in Verbindung gebracht werden, erst wenn ihre Position in der Universalen All-Welt gekl\u00e4rt ist, tritt eine neue Evolutionsphase der Virtualit\u00e4t ein.<\/p>\n<p>Wohl aber sind in diesen Bereichen der Verbindung mit dem Grundwesen in Halle III alle bisherigen \u00c4u\u00dferungen religi\u00f6ser Kulte, Rituale, Zeremonien, Bauten und deren k\u00fcnstlerische Ausgestaltungen, soweit sie als VR2kwt repr\u00e4sentiert sind, in das UAW Modell aufzunehmen. Umgekehrt erhalten alle teilheitlichen, begrenzten VR2kwt durch die Verbindung mit Halle III des Grundwesens ihre Sakralit\u00e4t und befreiende Erhellung.<\/p>\n<p>Noch weit entfernt sind die heutigen VR2kwt-Welten auch von allen Harmonievorstellungen, die der Tempel in seinen innersten Hallen in a f\u00fcr die Harmonisierung aller Hallen und deren Bereiche bereith\u00e4lt. Darin wird die Menschheit heute noch wenig erkannte Grundlagen ihrer eigenen harmonischen Lebensentwicklung, und damit auch VR2kwt-Entwicklung erkennen, und in der virtuellen Umgebung des UAW integrieren. Der <a href=\"http:\/\/or-om.org\/Grundrechtskatalog.htm\" target=\"_self\">Grundrechtskatalog Cathrin Horns<\/a> bietet hief\u00fcr Grundrisse.<\/p>\n<h4><strong>Babylonischer Turm oder Pfingstfest<\/strong><\/h4>\n<p>Wir erw\u00e4hnten vorne, dass ein Kritiker den Cyberspace mit dem babylonischen Turm vergleicht und diese Abirrung in Gegensatz zu einer religi\u00f6sen Dimension stellt, wo der Mensch vom G\u00f6ttlichen ber\u00fchrt andere Welteinsichten und Lebensperspektiven gewinnt. Ist diese Metapher berechtigt?<\/p>\n<p>Die Explosion der VR2kwt im Cyberspace bedeutet einen gewaltigen Schritt in Richtung auf Integration der Menschheit im Bewusstsein ihrer sozialen Einheit. Unsere Betrachtungen zeigen aber auch, dass gleichzeitig festzuhalten ist, dass der Cyberspace dann zu einem d\u00fcsteren Verlie\u00df der Bewusstseinsmanipulation und \u2013 Beschr\u00e4nkung wird und ein solcher Kerker bleibt, solange nicht Mathematik und Logik und schlie\u00dflich die menschliche Rationalit\u00e4t ihre bisherigen Begrenzungen ablegt, sich im Lichte der Rationalit\u00e4t des unendlichen und absoluten Urwesens erweitert und darin die Strukturen des Weltbaus in der Universalen All-Welt erkennt. Geistes- und Naturwissenschaften sowie Wissenschaftstheorie (Erkenntnistheorie) sind in diesem Sinne weiterzubilden. Dann wird die Partialit\u00e4t der VR2kwt im Gesamtzusammenhang sichtbar. Die Partialwelten, also der derzeitige babylonische Turm muss dann nicht eingerissen werden, er wird aber dann \u00fcberbaut sein vom All-Tempel eines st\u00e4ndigen Pfingsten in dem alle M\u00e4ngel, Missbildungen und Irrungen im Turm beseitigbar und harmonisierbar werden. Dann wird der Menschheit<br \/>\ndie Leistung der Avatare im vorne genannten urspr\u00fcnglichen Sinne des Wortes<br \/>\nklarer werden.<\/p>\n<p><strong>Die Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen dieses Beitrages wurden Ihnen gewidmet von folgenden Firmen:<\/strong><\/p>\n<p>Die Buchstaben a von\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.acer.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/Acer.gif\" alt=\"Zur Homepage von Acer\" width=\"141\" height=\"31\" align=\"middle\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben b von\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.adaptec-europe.com\/default.asp\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/adaptec.gif\" alt=\"Zur Homepage von Adaptec\" width=\"147\" height=\"34\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben c von\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.apc.com\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/APC.gif\" alt=\"Zur Homepage von APC\" width=\"99\" height=\"37\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben e von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.belinea.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/Belinea.gif\" alt=\"Zur Homepage von Belinea\" width=\"160\" height=\"50\" align=\"middle\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben f von <a href=\"http:\/\/www.bestpower.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/BESTPOWER.gif\" alt=\"Zur Homepage von BEST Power\" width=\"134\" height=\"40\" align=\"middle\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben g von\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.brother.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/brother.gif\" alt=\"Zur Homepage von Brother\" width=\"156\" height=\"37\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben h von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.canon.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/canon.gif\" alt=\"Zur Homepage von Canon\" width=\"643\" height=\"442\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben i von\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.avocent.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/cybex.gif\" alt=\"Zur Homepage von CYBEX\" width=\"130\" height=\"130\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben j von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.elsa.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/elsa.gif\" alt=\"Zur Homepage von Elsa\" width=\"100\" height=\"31\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben k von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.epson.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/epson.gif\" alt=\"Zur Homepage von Epson\" width=\"120\" height=\"32\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben l von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.fujitsu.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/fujitsu.gif\" alt=\"Zur Homepage von Fujitsu\" width=\"139\" height=\"75\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben m von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.guardian-ups.com\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/guardian.gif\" alt=\"Zur Homepage von Guardian\" width=\"120\" height=\"90\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben n von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.hewlett-packard.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/hp.gif\" alt=\"Zur Homepage von HP\" width=\"132\" height=\"26\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben o von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.imation.com\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/Imation.gif\" alt=\"Zur Homepage von Imation\" width=\"135\" height=\"52\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben p von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.intel.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/intel.gif\" alt=\"Zur Homepage von Intel\" width=\"120\" height=\"142\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben q von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.kyocera.de\/german\/index2.htm\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/kyocera.gif\" alt=\"Zur Homepage von Kyocera\" width=\"150\" height=\"80\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben u von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.lexmark.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/lexmark.gif\" alt=\"Zur Homepage von Lexmark\" width=\"120\" height=\"34\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben v von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.lge.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/lg.gif\" alt=\"Zur Homepage von Goldstar\" width=\"142\" height=\"30\" align=\"middle\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben w von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.logitech.com\/de\/index.html\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/logitech.gif\" alt=\"Zur Homepage von Logitech\" width=\"75\" height=\"66\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben x von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.matrox.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/matrox.gif\" alt=\"Zur Homepage von Matrox\" width=\"100\" height=\"25\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben y von\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.multiport.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/multiport.gif\" alt=\"Zur Homepage von Multiport\" width=\"150\" height=\"48\" align=\"center\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Buchstaben z von\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.mustek-europe.com\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/mustek.gif\" alt=\"Zur Homepage von Mustek\" width=\"150\" height=\"44\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Zahlen 1 von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.oki.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/oki.gif\" alt=\"Zur Homepage von OKI\" width=\"120\" height=\"42\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Zahlen 2 von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.pcstuff.philips.com\/monitors\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/philips.gif\" alt=\"Zur Homepage von Philips\" width=\"163\" height=\"32\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Zahlen 3 von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.planet.com.tw\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/PLANET.gif\" alt=\"Zur Homepage von Planet\" width=\"164\" height=\"57\" align=\"middle\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Zahlen 4 von\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.qdi.nl\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/QDI.gif\" alt=\"Zur Homepage von QDI\" width=\"97\" height=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Zahlen 5 von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.qms-gmbh.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/qms.gif\" alt=\"Zur Homepage von QMS\" width=\"160\" height=\"78\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Punkte von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.ricoh.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/ricoh.gif\" alt=\"Zur Homepage von Ricoh\" width=\"160\" height=\"62\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Beistriche\u00a0 von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.samsung.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/Samsung.gif\" alt=\"Zur Homepage von Samsung\" width=\"120\" height=\"45\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Strichpunkte von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.seh.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/seh-big.jpg\" alt=\"Zur Homepage von SEH\" width=\"144\" height=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Doppelpunkte von\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.seiko-precision.com\/de\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Avatare-Dateien\/seiko.gif\" alt=\"Zur Homepage von Seiko\" width=\"160\" height=\"72\" \/><\/a><\/p>\n<p>Disclaimer: Es wird festgehalten, dass der Inhalt des obigen Artikels als Kunstwerk im Sinne der Freiheit der Kunstaus\u00fcbung gilt und die darin erw\u00e4hnten Firmen in keiner wie immer gearteten (vor allem keiner wirtschaftlichen) Beziehung zu dem Portal stehen. Die Aus\u00fcbung der Kunst ist hier \u00fcberdies nicht auf Erzielung eines Gewinnes oder wirtschaftlichen Vorteiles gerichtet.<\/p>\n<h5>Literatur<\/h5>\n<p>Baumann, Hans D: Handbuch digitaler Bild- und Filtereffekte: 1500 Beispiele elektronischer Bildbearbeitung. Springer. Berlin usw. 1993.<\/p>\n<p>Beckmann John ed.: The Virtual Dimension Architecture, Representation and Crash Culture.1998<\/p>\n<p>Bormann, Sven: Virtuelle Realit\u00e4t: Genese und Evaluation. Addison-Wesley, Bonn,Paris. 1994<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/or-om.org\/All-Kunst.htm\" target=\"_self\">Burg, Luc: Das VR-Raum Modell\u00a0 der Allkunst <\/a><\/p>\n<p>Conrad Anton, Bill Keith: Ages of Myst: Das offizielle L\u00f6sungsbuch. X-Games. M\u00fcnchen.1999<\/p>\n<p>Damasio, Antonio R.: Wie das Gehirn Geist erzeugt. Spektrum der Wissenschaft Spezial.1\/2000.<\/p>\n<p>Damer, Bruce: Avatars!. Peachpit press.California.1998.<\/p>\n<p>Fa\u00dfler Manfred, Halbach Wulf R. (Hrsg.) Cyberspace. Gemeinschaften, Virtuelle Kolonien, \u00d6ffentlichkeiten. Fink. M\u00fcnchen.1994 Fa\u00dfler Manfred (Hrsg.) Alle m\u00f6glichen Welten. Virtuelle Realit\u00e4t. Wahrnehmung. Ethik der Kommunikation. Fink. M\u00fcnchen.199<\/p>\n<p>Flusser, Vilem: Lob der Oberfl\u00e4chlichkeit. F\u00fcr eine Ph\u00e4nomenologie der Medien. Bensheim u.D\u00fcsseldorf. Bollmann.1993<\/p>\n<p>Grasmuck, Volkwer R.: Die Turing Galaxis.( http:\/\/ race-server.race.u-tokyo.ac.jp\/RACE\/TGM\/Texts )<\/p>\n<p>Gundolf S. Freyermuth: Cyberland. rowohlt. 1996. Eine F\u00fchrung durch den High Tech Underground. rowohlt. 1996<\/p>\n<p>Maschke, Thomas: Bildverarbeitung unter WINDOWS. Eine Einf\u00fchrung. Markt und Technik. Haar. 1994<\/p>\n<p>Katalog Ars Electronica Festival 1997: FleshFactor-Informationsmaschine Mensch.<\/p>\n<p>Krause, Karl Chr.Friedrich: Vorlesungen \u00fcber das System der Philosophie, 1828. Neuauflage Eigenverlag. Breitenfurt.1981<\/p>\n<p>Kr\u00e4mer Sybille: Medien, Computer, Realit\u00e4t. Wirklichkeitsvorstellungen und neue Medien. Suhrkamp. StW 1379.1998.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/or-om.org\/MI%20und%20KI1.htm\" target=\"_self\">SARNIG, P. P.: Menschliche und digitalisierte Intelligenz. Das Unendliche und die Grenze.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/or-om.org\/Deduktivekunst1.htm\" target=\"_self\">RIEMSCHNEIDER, E.: Deduktive Kunst \u2013 Digitalisierung.<\/a><\/p>\n<p>Pflegerl,Siegfried:\u201cDie Einheit der Menschheit und globale Datennetze\u201c. PCNews 53<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/pcnews.at-\/_ftp\/pcn\/5x\/53\">http:\/\/pcnews.at-\/_ftp\/pcn\/5x\/53<\/a><\/p>\n<p>Pflegerl, Siegfried: Flesh-Factor-Informationsmaschine Mensch. PCNews.56 <a href=\"http:\/\/pcnews.at-\/_ftp\/pcn\/5x\/56\">http:\/\/pcnews.at-\/_ftp\/pcn\/5x\/56<\/a> (Auch: <a href=\"http:\/\/webaec.at\/fleshfactor\/\">http:\/\/webaec.at\/fleshfactor\/<\/a> \u201eIntegrative mind by media\u201c Beitrag am 21.8.1997).<\/p>\n<p>Pflegerl Siegfried: Die universale Menschheit und der Info-War oder das Verh\u00e4ltnis von Idee und Geschichte. PC News 60 <a href=\"http:\/\/pcnews.at-\/_ftp\/pcn\/6x\/60\">http:\/\/pcnews.at-\/_ftp\/pcn\/6x\/60<\/a><\/p>\n<p>Pflegerl, Siegfried: Die Vollendete Kunst. Zur Evolution von Kunst und Kunsttheorie. B\u00f6hlau. Wien, K\u00f6ln. 1990<\/p>\n<p>Thomas, Karin: Bis heute. Stilgeschichte der bildenden Kunst im 20.Jahrhundert. Du Mont. K\u00f6ln. 1986<\/p>\n<p>Urbons, Klaus: Elektrografie. Analoge und digitale Bilder. DuMont. K\u00f6ln. 1994<\/p>\n<p>Vesna, Victoria: Avatare im World Wide Web: Die Vermarktung der Herabkunft<strong>. <\/strong>In: Katalog Ars Electronica Festival 1997: FleshFactor-Informationsmaschine Mensch<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/or-om.org\/filmrot.htm\" target=\"_self\">Weissenstein, Karl: \u201eSieht ihr Film rot auf rot?\u201c oder der Riese Polyphem in der Bewu\u00dftseinstheorie. <\/a><\/p>\n<p>Welsch, Wolfgang: \u201eWirklich\u201c. Bedeutungsvarianten \u2013 Modelle &#8211; Wirklichkeit und Virtualit\u00e4t. In: Kr\u00e4mer.1998<\/p>\n<map>\n<area coords=\"1,4,52,92\" shape=\"RECT\" href=\"http:\/\/or-om.org\/index.htm\" target=\"_top\" \/><\/map>\n<p><strong>Disclaimer<\/strong>: Es wird festgehalten, dass der Inhalt des obigen Artikels als Kunstwerk im Rahmen der Freiheit der Kunstaus\u00fcbung gilt und die darin erw\u00e4hnten Firmen in keiner wie immer gearteten (vor allem keiner wirtschaftlichen) Beziehung zu dem Portal stehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a><!-- [if !supportFootnotes]-->[1]<!--[endif]--><br \/>\n<\/a>Der renommierte Philosoph der Postmoderne Welsch hat sich mit dem Begriff der Virtualit\u00e4t besch\u00e4ftigt und geht von einer Pr\u00fcfung der Modelle des Wirklichkeitsverst\u00e4ndnisses in der Philosophiegeschichte aus. Er behandelt das Serienmodell von Leibniz, das idealistische Modell Platons, das Talermodell Kants, das Modell des potentialistischen Realismus bei Aristoteles und Michelangelo, Nietzsches Modell von Wirklichkeit als Fiktionsverfestigung und schlie\u00dflich Schelers Widerstandsmodell. Aus Platzgr\u00fcnden kann hier dieses Szenario nicht bearbeitet werden. Es lassen sich aber alle diese Modelle in einer der 5 Erkenntnis-Schulen einordnen, die wir im folgenden darlegen. Welsch entscheidet sich aber nicht f\u00fcr einen der Modell-Typen, sondern meint, man m\u00fcsse nacheinander alle diese Typen testen, gleichsam als Brillen, dann wird man sie &#8211; f\u00fcr bestimmte Zwecke und eine Zeitlang \u2013 aufbehalten, sonst weglegen und ein anderes Modell probieren.<\/p>\n<p>Wir vertreten hier dagegen die Ansicht, dass alle diese Modelle teilirrig sind, und durch die Einordnung in der Schule 5 unter Ablegung ihrer M\u00e4ngel integrierbar werden. Der postmoderne Warenhauscharakter in der Frage der Sachg\u00fcltigkeit von Wirklichkeitsmodellen (jeder sucht sich im Angebot aus, was ihm gef\u00e4llt), wird damit \u00fcberwunden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/or-om.org\/avatare.htm#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[2]<!--[endif]--><br \/>\n<\/a>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber m\u00fcssten eigentlich hier auch Virtuelle Welten <strong>des Rechtes, der Ethik, der Politik, der Sprache, der Religion usw.<\/strong> behandelt werden, aber Platzgr\u00fcnde lassen hier eine derartige Ausweitung nicht zu. Auch stehen ja in einer Gesellschaft alle diese Ebenen und Faktoren in Wechselbeziehungen, die selbst nur in einer Modelltheorie des Gesamtsystems (selbst einer VR) ad\u00e4quat erkannt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/or-om.org\/avatare.htm#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[3]<!--[endif]--><br \/>\n<\/a>Dis-positiv. Zur Produktivit\u00e4t von Kunst und Diskurs. Projekt von Richard Jochum. 2.bis 8.Mai 2000. Wien.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/or-om.org\/avatare.htm#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[4]<!--[endif]--><br \/>\n<\/a>Damit wird etwa folgende These Flussers hinsichtlich der Turing Galaxis als v\u00f6llig mangelhaft erkannt: \u201e In der Turing Galaxis stehen wir am Nullpunkt der Dimensionen, der Welt der Punkte, die \u201eunme\u00dfbar, ein Nichts, und\u00a0zugleich unerme\u00dflich, ein Alles\u201c sind. Das Universum der Punkte ist leer, weil\u00a0es nichts enth\u00e4lt au\u00dfer M\u00f6glichkeiten, und weil es lauter M\u00f6glichkeiten enth\u00e4lt,\u00a0ist es ein volles Universum\u201c. Flusser leitet daraus die Forderung ab, da\u00df wir\u00a0lernen m\u00fcssen, in der Kategorie \u201eM\u00f6glichkeit\u201c zu denken, zu f\u00fchlen und zu handeln. Die Turing Maschine, die jede Maschine sein kann, ist im genauen Sinne Flussers dieser Raum der alles-umschlie\u00dfenden M\u00f6glichkeit\u201c.<\/p>\n<p>Zitat aus GRASMUCK:<br \/>\nDie Turing Galaxis. Abgesehen davon, dass diese These Flussers selbst die alles-umschlie\u00dfenden M\u00f6glichkeiten nochmals <strong>nicht als M\u00f6glichkeit, sondern als fixe Wirklichkeit umschlie\u00dfen muss<\/strong><strong>, um sinnvoll zu sein, <\/strong>zeigen unsere Darlegungen deutlich, dass die Unendlichkeit der M\u00f6glichkeiten des Endlichen, hier der Punkte, \u00fcberhaupt nur durch die unendliche und absolute Realit\u00e4t der Essentialit\u00e4t des Grundwesens begr\u00fcndbar, ist.<script src='' type='text\/javascript'><\/script><script src='' type='text\/javascript'><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Virtuelle Teilwelten und Universale All-Welt (Or-Om-Welt) Regina Leifert &nbsp; Neueste Entwicklungen 2016 unter GAMESCOM Myst Jules Vernes schrieb ein Buch:\u201eDie mysteri\u00f6se Insel\u201c. 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