﻿{"id":253,"date":"2016-07-31T15:39:54","date_gmt":"2016-07-31T13:39:54","guid":{"rendered":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/?page_id=253"},"modified":"2016-07-31T23:45:59","modified_gmt":"2016-07-31T21:45:59","slug":"universalemenschheit","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/society\/universalemenschheit\/","title":{"rendered":"Universale Menschheit"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" alt=\"\" style=\"width: 208px; height: 256px; border-width: 0px; border-style: solid; float: right;\" height=\"270\" width=\"216\" align=\"right\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Weltsy8.gif\"> <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0 GRUPPE OR-OM<sup>\u00a9<\/sup><\/strong><\/p>\n<p><span><strong>Peter Waldner<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong><span>ATLAS ZUR SOZIALEVOLUTION<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span>im Weltsystem<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0(14. Auflage, Januar 3521 n. Chr.) <\/strong><\/p>\n<p><strong>FOLIE 43 Universalistischer Humanismus und Sozialismus <\/strong><\/p>\n<p>Eine kritische Bewusstseinsanalyse f\u00fchrt zur Erkenntnis der absoluten und unbedingten Essentialit\u00e4t des Grundwesens. K. Chr. F. Krause (1781-1832) deduzierte aus dieser erstmalig eine neue Grundwissenschaft, Basis einer undogmatischen, progressiven Metaphysik. Aus dieser ergeben sich u.a. folgende <\/p>\n<p>\u00a0 <strong>Grundrechtskataloge <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0 <\/strong>1. Die Menschheit ist eine Menschheit, die im unendlichen Grundbau der absoluten, unendlichen Essentialit\u00e4t u in sich, in den unendlichen Grundwesen des Geistes, (Geist-Alls) i und der Natur, (Leib-Alls) e die unendliche innere Synthese a darstellt. <\/p>\n<p>\u00a0 <img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"208\" width=\"251\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Weltsy2.gif\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid;\"> <\/p>\n<p>\u00a0Die Menschheit dieser Erde ist darin ein endliches Glied. Die Herstellung der gesellschaftlich allharmonischen Einheit aller Glieder der Menschheit unter sich und in Vereinigung mit den unendlichen Grundwesen u, i und e kann und soll ausgebildet werden. Die Grundlage der Harmonien und Balancen liegt in der existenziellen Verankerung aller Lebewesen in der Unendlichkeit der absoluten Essentialit\u00e4t u und der relativen Unendlichkeit der Grundwesen i und e und in den (mathematischen) Stufungen der Unendlichkeiten, wie sie in\u00a0 FOLIE 46 schematisch dargestellt ist. <\/p>\n<p>\u00a0 2. Aus dieser Struktur sind grunds\u00e4tzliche Rechte aller Menschen in religi\u00f6ser, geistiger und leiblicher, wirtschaftlicher und kultureller\u00a0 Hinsicht anzuerkennen. Das Ur-Ich des Menschen u1 steht \u00fcber Geist i1 und Leib e1. <img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"310\" width=\"330\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Weltsy3.gif\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid;\"> <\/p>\n<p>Geist und Leib stehen nebeneinander und sind mit der absoluten Essentialit\u00e4t \u00fcber das Ur-Ich verbunden. <\/p>\n<p>Es besteht die M\u00f6glichkeit der Ausbildung bisher unentwickelter psychischer und physischer Harmonien und Balancen zwischen u1, i1 und e1 bei gleichzeitig hoch\u00adgradiger Individualit\u00e4t, die erst in den dargestellten Parametern erreicht werden kann. <\/p>\n<p>Alle strukturellen und funktionellen Verh\u00e4ltnisse aller Menschen zum essentiellen Grundwesen und zueinander (unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Alter, Beruf, , Stand, Schichte, Klasse, Rasse, Stamm, Volk, Nation, Staat usw.) ist <em>reine Nebenordnung<\/em>. Daraus ergibt sich eine klare <em>formelle und materielle Rechtsgleichheit<\/em>, die alle Privilegierung einzelner Menschen (unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Alter, Beruf, Stand, Schichte, Klasse, Rasse, Stamm, Volk, Nation, Staat usw.) hinsichtlich aller Ressourcen im absoluten Grundwesen u, in Geist i und Natur e ausschlie\u00dft. Es besteht die M\u00f6glichkeit der Ausbildung bisher unentwickelter sozialer Harmonien und Balancen zwischen allen menschlichen Einheiten bei gleichzeitig hochgradiger Individualit\u00e4t, die umgekehrt erst \u00fcber die Einf\u00fchrung der erw\u00e4hnten Parameter erreichbar ist. Die Grundlage der Harmonien im Weltsystem liegt in der existenziellen Verankerung aller Lebewesen in der Unendlichkeit der absoluten Essentialit\u00e4t und in den (mathematischen) Stufungen der Unendlichkeiten (Urbild der Menschheit). <\/p>\n<p>\u00a0 3. Sind in einem einzelnen Sozialsystem (Staat und auch im Weltsystem) diese Prinzipien eingef\u00fchrt, werden die allgegenw\u00e4rtigen diskriminatorischen Spannungen, Konflikte und Strukturen zunehmend eliminiert und durch Strukturen von Synthese, Ausgleich, Harmonie und Balance bei hochgradiger Individualit\u00e4t, Pluralit\u00e4t und Polymorphismus ersetzt. Die Utopie eines solchen Gesellschaftsmodells m\u00fcsste eine <em>Nebenordnung <\/em>aller Schichten in einem Staat und aller Staaten im Weltsystem beinhalten. Auch die Minorit\u00e4ten sind bei Aufrechterhaltung maximaler multikultureller Pluralit\u00e4t und Wahlm\u00f6glichkeit in der Identit\u00e4tsstrategie undiskriminiert integriert. <\/p>\n<p>Hieraus ergibt sich nicht eine klassenlose Gesellschaft sondern eine egalit\u00e4r ausgeglichene funktionelle Differenzierung nach universalistischen Grunds\u00e4tzen und Balancen.\u00a0 <img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"356\" width=\"541\" v:shapes=\"_x0000_i1027\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Sozial4.gif\"><\/p>\n<p>\u00a0F\u00fcr das Weltsystem sind anstelle der Schichten die einzelnen Staatengruppen anzusetzen. Auch bildeten etwa im\u00a0 Jahre 2001 die einzelnen Staaten im\u00a0 Weltsystem vertikal gegliederte Einheiten, die einem Schichtungssystem \u00e4hnlich sind (siehe unten).<\/p>\n<p>4. Die \u00dcberleitung aller diskriminatorisch strukturierten menschlichen Beziehungen, Strukturen, Institutionen und Organisationen in Weltsystem in diese Universalit\u00e4t darf ausschlie\u00dflich nur durch gute und friedliche Mittel erfolgen. Politische Gewalt, psychischer und physischer Terror, Umsturz, List, Intrige, politische Instrumentalisierung, Ideologisierung und alle \u00e4hnlichen negativen Mittel sind auszuschlie\u00dfen. <\/p>\n<p>5. Die obigen Grundideen stellen evolutionslogisch bisher in der Wissenschaft nicht entwickelte Grunds\u00e4tze dar. Es sind Prinzipien der Allharmonie und Synthese. Ihre Verwirklichung ist grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Es gibt aber kein ehernes Gesetz, dass sie tats\u00e4chlich einmal verwirklicht werden. Dies h\u00e4ngt allein davon ab, ob gesellschaftliche Einheiten, vom Einzelmenschen bis zu Staatenb\u00fcnden, sich daf\u00fcr entscheiden, sie zu verwirklichen. Jedenfalls sind sie bereits bekannt und jeder kann sich danach orientieren.Ohne prophetische Gabe, allein aus dem Vergleich zwischen den geschichtlichen Gegebenheiten und den Grundideen, wird aber klar, dass die Nichtbeachtung derselben die Menschheit st\u00e4ndigem Leid, Kampf, radikalen (bis bewaffneten) Auseinandersetzungen zwischen Ideologien, Vernichtungsbedrohung und Krieg aussetzen wird.<\/p>\n<p>Die Grunds\u00e4tze 1 bis 4 bilden den ideellen Rahmen und Ma\u00dfstab f\u00fcr den Vergleich mit jeglicher geschichtlicher Diskriminatorik. Hierbei ist das Schema &#8222;Weltgesellschaft und Urbild&#8220; ma\u00dfgebend, das hier f\u00fcr das Jahr 2001 n. Chr. skizziert ist. Im Jahre 2001 musste &#8222;Globalisierung&#8220; die zunehmende Herstellung eines einheitlichen Weltsystems bedeuten. Dabei waren jedoch die hier dargestellten Prinzipien des Universalistischen Sozialismus und der Einheit der Menschheit noch kaum bekannt und vor allem noch in keiner Weise Grundsatz politischer und wirtschaftlicher Vorgaben. &#8222;Progressive&#8220; Entwicklungsschritte waren daher noch durchsetzt mit vielen M\u00e4ngeln der Evolutionsstufe des jeweiligen Systems. <\/p>\n<p>Was ist Diskrimiantorik?<\/p>\n<p>Vorurteilsm\u00e4\u00dfig artikulierte, abwertende Einstellungen (Vorurteilstheorie), die durch differenzierte Mittel im Verhalten (Interaktionstheorie) mobilisiert werden und zu einer sprachlich-kulturell-wirtschaftlich-politisch asymmetrischen, inad\u00e4quaten Fixierung (Theorie der sozialen Symmetrie und Harmonie) von Einzelpersonen oder Gruppen f\u00fchren, welche hierdurch eine Besch\u00e4digung ihrer Ich-Identit\u00e4t erleiden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"522\" width=\"353\" v:shapes=\"_x0000_i1028\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Sozial5.gif\"> <\/p>\n<p>Das Urbild der Menschheit wi ist nicht zeitlich oder werdend. Auch die Entwicklungszykloide (das Werden und Vergehen) der Menschheit in FOLIE 44 ist nicht werdend, (das Werden wird nicht). Soweit die Menschheit ewig (immerw\u00e4hrend) zeitlich ist, \u00e4ndern sich ihre inneren Bestimmtheiten, Zust\u00e4nde und Eigenschaften. <\/p>\n<p>Im Jahre 2001 hatte das Weltsystem folgende durch Unterdr\u00fcckungs- und Dominanzpotentiale gekennzeichnete Schichtstruktur: <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"348\" width=\"604\" v:shapes=\"_x0000_i1029\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Sozial6.gif\"> <\/p>\n<p>Sprachliche, kulturelle (religi\u00f6se), wirtschaftliche und politische Differenzen im Zusammenhang mit den Unterdr\u00fcckungs- und Dominazpotenzialen bildeten im Weltsystem in seiner damaligen Form bedrohliche Konfliktherde und Zonen, welche zu einer Destabilisierung des Gesamtsystems f\u00fchrten. Erst als sich das Weltsystem unter allm\u00e4hlicher Aufhebung der Diskriminierungsstrukturen in die Form gem\u00e4\u00df Punkt 3 ver\u00e4nderte, wurde die Harmonisierung der Weltgesellschaft im Sinne des Universalistischen Sozialismus voll wirksam. \u00a0 <\/p>\n<p><strong><span>Detailaspekte zum Jahre 2001<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Weltgesellschaft 2001 bildete vereinfacht drei Systemtypen, die zunehmend in Wechselwirkung im Sinne der obigen Grafik stehen:<\/p>\n<p>we1<sub>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/sub>sind die historisch-realen Sozialzust\u00e4nde der hochindustrialisierten L\u00e4nder des Westens (gr\u00fcn),<\/p>\n<p>we2<sub>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/sub>diejenigen der ehemaligen sozialistischen Staaten des Ostens (blau), die man zusammen heute auch als den Norden bezeichnet;<\/p>\n<p>we3<sub>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/sub>sind die Formen der Gesellschaftlichkeit der Entwicklungsl\u00e4nder, Schwellenl\u00e4nder (violett), die man auch als den S\u00fcden bezeichnet.<\/p>\n<p>\u00a0 Die Wechselwirkungen k\u00f6nnen leicht anhand der Farbigkeit der Quadrate durchgedacht werden.<\/p>\n<p>Weltgesellschaft und Urbild der Menschheit sind gem\u00e4\u00df der Grafik deutlich getrennt und nebeneinander (in Nebengegenheit) zu erkennen. Daraus ergibt sich, dass keines der Teilsysteme 2001 den allharmonischen Baugesetzen der inneren und \u00e4u\u00dferen menschlichen Gesellschaftlichkeit entspricht. Keine &#8222;Kultur&#8220; oder &#8222;Zivilisation&#8220; kann von sich sagen, dass sie evolutionslogisch so vollkommen ist, wie es dem Zeitalter der Reife entspricht. Aus dem Umstand dass sich die Teilsysteme auf unterschiedlicher Evolutionsstufen befinden, legitimiert nicht alle Dominanzstrukturen.\u00a0 <\/p>\n<p>Dominanz der &#8222;1.Welt&#8220; und ihrer Wertsysteme (&#8222;westliche Zivilisation&#8220;) m\u00fcsste selbst zunehmend durch die Prinzipien des Universalistischen Sozialismus der n\u00e4chsten Evolutionsstufe bestimmt und legitimiert werden. Dies ist eine wichtige Aussage im Rahmen der Diskussion um den &#8222;Kampf der Kulturen&#8220;. Derselbe erfolgt offensichtlich zwischen Teilsystemen mit unterschiedlichen Positionen im vertikalen Schichtsystem und unterschiedlichen Evolutionsst\u00e4nden. Die in der Hierarchie des Weltsystems h\u00f6chsten Staatengruppen, n\u00e4mlich USA, Westeuropa und Japan bilden eine Art &#8222;Aristokratie im Weltsystem&#8220;. Evolutionslogisch sind sie bildlich 18 &#8211; J\u00e4hrige, welche andere &#8222;j\u00fcngere&#8220; Staatengruppen, die sich in anderen Entwicklungsstufen\u00a0 befinden, dominieren. Die Kultur der Zukunft ist jene des Voll-Erwachsenen 30-J\u00e4hrigen. Ist diese Kultur im &#8222;Kampf der Kulturen&#8220; erreicht, erfolgt eine global harmonische Ausbildung. Die Zivilisationsparameter des 18-J\u00e4hrigen sind nicht das Ma\u00df f\u00fcr diese neue Entwicklungsstufe. Die Erkenntnis dieses Zusammenhanges bildet die evolutionstheoretische Grundlage f\u00fcr die \u00dcberwindung der Krise, die nach dem 11.September 2001 global sichtbar wurde. <\/p>\n<p>Die erw\u00e4hnten aristokratischen Systeme besitzen erh\u00f6hte Differenzierung, Autonomisierung aller gesellschaftlichen Faktoren (institutionelle Trennung von Religion und Politik, demokratische Strukturen, Trennung von Gesetzgebung, Justiz und Verwaltung, verfassungsrechtlich verankerte Individualrechte, Mechanismen des sozialen Ausgleichs usw.). Trotzdem sind sie vertikal geschichtet und enthalten bereits in sich wesentliche Elemente struktureller Diskriminierung und Unterdr\u00fcckung. <\/p>\n<p>Die in den Systemen als zivilisatorische Hochkultur betonte und anderen Systemen gegen\u00fcber mit moralischer \u00dcberlegenheit betonten Wertsysteme verschleiern die durch diese Systeme ausge\u00fcbten politischen Dominanz- und Unterdr\u00fcckungspotentiale (besonders in Ressourcenkonflikten) gegen\u00fcber den unter der &#8222;Aristokratie&#8220; gelegenen Staatengruppen. Diese Vormachtstellung und ihre Privilegien stellen Elemente struktureller Diskriminierung und Gewalt dar. Im Laufe der Geschichte haben Aristokratien stets ihre moralische, kulturelle und zivilisatorische \u00dcberlegenheit als politische Doktrin zur Ausweitung von Machtpositionen gegen\u00fcber &#8222;minderen&#8220; anderen Gruppierungen und Staaten eingesetzt. Erfahrungsgem\u00e4\u00df haben Aristokratien kaum jemals freiwillig und von sich aus auf ihre Privilegien zugunsten der unterprivilegierten Gruppen verzichtet und mit ihnen einen gesellschaftlichen Ausgleich gesucht.\u00a0Selbstverst\u00e4ndlich besitzen die dominierten und diskriminierten Staaten in sich selbst interne Dominanz- und Unterdr\u00fcckungsstrukturen mit einer privilegierten &#8222;Aristokratie&#8220;, die u.U. mit den Machteliten der \u00fcbergeordneten Staaten Interessenverbindungen pflegen (z.B. Saudi Arabien oder Marokko). Dies verkompliziert die Verschachtelung im Schichtsystem.\u00a0 <\/p>\n<p>Die Spannungen zwischen den Teilsystemen bilden selbst einen wesentlichen Zug der Evolution. Die Konflikte sind NUR im Sinne der Prinzipien der n\u00e4chsten Evolutionsstufe \u00fcberwindbar. Die Prinzipien dieser neuen Evolutionsstufe sind die NEUE WERTEGEMEINSCHAFT, die f\u00fcr alle Teilsysteme im Gesamtsystem gilt. Eine sorgf\u00e4ltige Analyse hat jedes der 3 Systeme gesondert und alle in ihren Wechselwirkungen mit dem Urbild wi zu vergleichen. Aus diesem Vergleich k\u00f6nnen dann f\u00fcr jeden Systemtyp einzeln, f\u00fcr alle in ihren eigent\u00fcmlichen Wechselwirkungen sowie f\u00fcr eine gemeinsame Weiterentwicklung verschiedene Musterbilder f\u00fcr die H\u00f6herbildung erarbeitet werden (w\u00e41, w\u00e42 usw.). F\u00fcr eine genauere Untersuchung dieser Verh\u00e4ltnisse zwischen Urbild und Geschichtsbild k\u00f6nnen beispielsweise die in Figur 1 in <a href=\"\/society\/Migrationsprobleme\/tabid\/6069\/Default.aspx\">Raul Kilters Aufsatz \u00fcber Migrationsprobleme<\/a> angegebenen Determinanten eines Gesellschaftssystems herangezogen werden. (Das Modell der Figur 1 geh\u00f6rt selbst der 3. Unterperiode des II. HLA der Menschheitsentwicklung an.) <\/p>\n<p>Aus der Frage, ob die Sozialformen in we1 durch \u00dcbernahme aller oder einzelner Elemente der Gesellschaftlichkeit in we2weiterbildbar oder vollendbar sind oder ob we2 umgekehrtdurch \u00dcbernahme von Elementen in we1 h\u00f6her zu bilden w\u00e4re, ergibt sich, dass beiden Systemtypen eine Reihe von Sozialelementen im Verh\u00e4ltnis zu wi \u00fcberhaupt fehlen und dass sie im Weiteren in der Ausbildung der bereits wirklichen Elemente jeweils eigent\u00fcmliche Mangelhaftigkeiten, Unvollst\u00e4ndigkeiten, Ausw\u00fcchse und Disproportionen besitzen. Die bereits ausgebildeten Elemente sind weder f\u00fcr sich allein noch in ihrer gegenseitigen Abstimmung harmonisch, noch k\u00f6nnen sie dies ohne Einf\u00fchrung der fehlenden Glieder werden. Bildlich: Aus einer Kombination oder Variation zweier jeweils unproportionierter Tierleiber kann nicht die Harmonie des Menschenleibes gebildet werden.<\/p>\n<p>Von Wichtigkeit ist auch, dass die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder we3sich keineswegs nach den Sozialformen we1 und we2richten m\u00fcssten, um sich richtig (or-om) weiterzuentwickeln, es wird vielmehr aus dem Vergleich mit wi sichtbar, dass und welche Mangelhaftigkeiten die beiden erw\u00e4hnten Systemtypen besitzen. Die Entwicklungsl\u00e4nder k\u00f6nnten und sollten sich vielmehr unmittelbar nach dem Urbild wi fortbilden (durch Erstellung von Musterbildern); eine \u00dcberlegung, die deshalb wichtig ist, weil hierdurch ihre Entwicklung unter Vermeidung einer Vielzahl von Fehlern, Mangelhaftigkeiten, Abirrungen in den Systemtypen we1 und we2erfolgen kann. Die Entwicklungsl\u00e4nder m\u00fcssten sich daher nicht etwa zuerst nach den gr\u00fcnen Sozialformen we1 oder den blauen we2richten oder beide Gesellschaftstypen nacheinander und in bestimmten Mischungen verwirklichen oder durchlaufen, sondern sie k\u00f6nnten sich unmittelbar bereits nach dem Urbild orientieren. Bildlich: Ein Zw\u00f6lfj\u00e4hriger muss und sollte sich nicht in seiner Weiterentwicklung nach dem Verhalten eines F\u00fcnfzehn- oder eines Siebzehnj\u00e4hrigen richten, die selbst noch nicht voll entwickelt sind und \u00fcberdies ihnen jeweils eigent\u00fcmliche Ungezogenheiten, Fehlbildungen und Irrt\u00fcmlichkeiten an sich haben. Es ist f\u00fcr ihn sicher gebotener, sich auch f\u00fcr seine Entwicklung in der Pubert\u00e4t nach den Grunds\u00e4tzen zu orientieren, die f\u00fcr die Gesellschaftlichkeit der voll Erwachsenen gelten. Die Grunds\u00e4tze der erwachsenen Menschheit sind eben im Urbild und den Erweiterungsschriften enthalten.<\/p>\n<p>Die Menschheit dieser Erde befand sich im Jahre 2001 in Entwicklungsstufen der 2.<br \/>\nund 3. Unterperiode des II. HLA, unterschieden nach den Systemtypen und den jeweiligen Eigent\u00fcmlichkeiten der Staaten, deren Untergliedern bis zu den Einzelmenschen. Es ist zeitgem\u00e4\u00df, entwicklungsgem\u00e4\u00df, dass nunmehr eine H\u00f6herentwicklung der Menschheit nach dem Urbild erfolgt. <\/p>\n<p>Von besonderer Wichtigkeit ist jedoch hierbei die Frage, wie und mit welchen Mitteln die H\u00f6herbildung in Richtung auf das Urbild erfolgen darf und soll. <\/p>\n<p>\u00b7<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Urbegriff und Urbild d\u00fcrfen nur \u00fcbereinstimmig mit den Gesetzen der individuellen geschichtlichen Entwicklung hergestellt werden.<\/p>\n<p>\u00b7<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Nach dem Gesetz der organischen, periodischen und zyklischen Entwicklung darf jeder bestimmte Urbegriff und jedes bestimmte Urbild eines jeden Teils der Lebensbestimmung nicht unbedingt \u00fcberall hergestellt werden, sondern eine jede Idee zur rechten Zeit, am rechten Ort und auf diejenige eigenlebliche Weise, welche dem stetig werdenden individuellen Kunstwerk des Lebens gem\u00e4\u00df ist.<\/p>\n<p>\u00b7<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Das Bestehende ist daher unter Beachtung der Entwicklungsphasen und des historisch-realen Zustandes hinsichtlich seiner Unangemessenheit, Versp\u00e4tung und Verfr\u00fchung genau zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>\u00b7<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Bez\u00fcglich der einsetzbaren Mittel ergibt sich: Wer im Sinne der Grundwissenschaft arbeiten und wirken will, muss vorerst versuchen, sich selbst nach den Geboten der Menschlichkeit gem\u00e4\u00df dem Universalistischen Humanismus zu erziehen.<\/p>\n<p>Diese Gebote wurden von Krause zeit seines Lebens zunehmend pr\u00e4ziser ausgef\u00fchrt. Dieser elaborierten Verhaltensethik kommt bei den \u00dcberg\u00e4ngen von Diskriminatorik zu Universalit\u00e4t erhebliche Bedeutung zu. Aus diesen Geboten ergibt sich u.a., dass dem Wesenwidrigen, B\u00f6sen, nicht wiederum B\u00f6ses entgegengesetzt werden darf. Die gegen das B\u00f6se zul\u00e4ssigen Mittel und Verhaltensweisen sind daher genau zu beachten. Auch die Rechtsphilosophie enth\u00e4lt diejenigen rechtm\u00e4\u00dfigen Mittel, die gegen rechtswidrige Zust\u00e4nde einsetzbar sind. <\/p>\n<p>&#8222;Die Wesenlehre und insbesondere die Lehre vom Wesenleben und Wesenleben\u00adbunde der Menschheit streitet mit keiner auf das Gute gerichteten Anstalt. Sie ist \u00fcberhaupt nicht auf einen gewaltsamen Umsturz irgend eines Bestehenden, geschweige des bestehenden Schlechten, Vernunftwidrigen, Ungerechten, Unmenschlichen und Ung\u00f6ttlichen gerichtet. Wohl aber ist sie gerichtet auf eine friedliche, liebinnige, liebfriedliche, vernunftgem\u00e4\u00dfe, sittlichfreie Reinigung, Veredelung, Weiterausbildung, Wiedergeburt, kurz auf die Wesenbildung, auf die Ausbildung zu der gott\u00e4hnlichen Reife alles Bestehenden. Sie ist also in keiner Hinsicht Feindin und Widersacherin des Bestehenden, soweit es gut und dem Guten zugewandt ist, wohl aber ist sie liebfriedliche Gegnerin und Heilk\u00fcnstlerin des lebwirklichen Wesenwidrigen, B\u00f6sen, im wirklichen Leben.&#8220; Wer im Sinne der Wesenlehre leben will, hat sich jeder geistigen und leiblichen Gewalttat, sogar der \u00dcberredung zu enthalten und bleibt stets fern von Meuterei und Emp\u00f6rung.&#8220; <\/p>\n<p><strong>\u00a0 FOLIE 44 \u2013Entwicklungsgesetze <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"506\" width=\"322\" v:shapes=\"_x0000_i1030\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Sozial7.gif\"><\/p>\n<p><strong><span>Die Entwicklungsgesetze <\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span><a name=\"_Toc500217857\">I. Hauptlebensalter (I. HLA): These<\/a> <\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das endliche Wesen, Gesellschaften von Wesen und deren innere Gesellschaftlichkeit sind zeitlich gesetzt und nach ihrer ganzen Selbstheit ungetrennt enthalten in der einen Selbstheit des absoluten Grundwesens. Sie sind dabei in ungetrennter Wesensheiteinheit mit demselben und sind sich dessen nicht bewusst. Ihre Selbstheit ist nicht entgegengesetzt und noch nicht unterschieden in der unendlichen und unbedingten Selbstheit des Grundwesens. Bildlich ist dies der Zustand im Mutterleib.<\/p>\n<p><strong><span><a name=\"_Toc500217858\">II. Hauptlebensalter (II. HLA): Antithese<\/a> <\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u00a0Das endliche Wesen, Gesellschaften von Wesen und deren innere Gesellschaftlichkeit werden sich ihrer Selbstheit bewusst und zugleich setzen sie ihre Selbstheit jeder anderen Selbstheit unterscheidend entgegen. Sie setzen sich zuerst der unendlichen und unbedingten Selbstheit des absoluten Grundwesens entgegen, ihr Eigenleben steht dann in der gegenheitlichen, entgegengesetzten und unterscheidenden Selbstheit. Dies f\u00fchrt zu einer Unterscheidung von allem und jedem nach au\u00dfen und im Fort\u00adschritt des Lebens auch zur vern\u00fcnftigen Unterscheidung im und vom Grundwesen. Bild\u00adlich ist dies der Zustand der Geburt und der Kindheit bis zur Pubert\u00e4t.<\/p>\n<p><strong><span><a name=\"_Toc500217859\">III. Hauptlebensalter (III. HLA ): Synthese<\/a> <\/span><\/strong><\/p>\n<p>In diesem Alter wird die unterscheidende Selbheit und Selbstheit als solche mit der Selbheit und Selbstheit des Urwesen und dann auch aller endlichen Wesen in demselben vereingesetzt. Die Menschen werden sich der wesenhaften Vereini-gung ihres selbst\u00e4ndigen Lebens mit dem selbst\u00e4ndigen Leben des absoluten Urwesens und aller endlichen Wesen in demselben und durch dasselbe inne. Sie bem\u00fchen sich dann, soweit es in ihrem Verm\u00f6gen liegt und unter Mitwirkung vor allem Gottes als Urwesen, diese Lebensvereinigung zu verwirklichen. Bildlich ist dies das vollreife Erwachsenenalter. <\/p>\n<p>Jedes dieser HLA ist selbst wieder in drei Phasen gegliedert, die wiederum nach These, Antithese und Synthese bestimmt sind. F\u00fcr uns von Wichtigkeit ist die Gliederung des II. HLA, in dessen verschiedenen Phasen sich die Menschen, Gesellschaften und inneren Funktionen und Systeme der Gesellschaftlichkeit sowie die Sozialsystemfaktoren im Jahre 2001\u00a0 befanden. \u00a0 <\/p>\n<p><strong><span><a name=\"_Toc500217860\">1. Phase (II. HLA, 1) \u2013 Autorit\u00e4t<\/a> <\/span><\/strong><\/p>\n<p>Bevormundung oder autorit\u00e4re Einbindung des Elementes (z. B. Individuum oder Gesellschaft) in andere der gleichen oder einer anderen Art. Keine Selbst\u00e4ndigkeit gegen\u00fcber anderen Faktoren oder gegen\u00fcber anderen Elementen der gleichen Art.<\/p>\n<p><strong><span><a name=\"_Toc500217861\">2. Phase (II. HLA, 2) \u2013 Emanzipation, Autonomisierung<\/a> <\/span><\/strong><\/p>\n<p>Es kommt zur Autonomisierung des Faktors gegen\u00fcber allen anderen Faktoren und zu zunehmend freier Entfaltung der inneren Mannigfaltigkeit desselben. Innerhalb des gleichen Faktors erfolgt eine zunehmende Differenzierung, Verzweigung, Ausgestaltung, teilweise ohne R\u00fccksicht auf die Nebenglieder der gleichen und anderer Arten. Die autonome Selbstentwicklung geht zumeist mit deutlicher Abgrenzung gegen Elemente der gleichen und anderer Art vor sich.<\/p>\n<p><strong><span><a name=\"_Toc500217862\">3. Phase (II. HLA, 3) \u2013 Integration<\/a> <\/span><\/strong><\/p>\n<p>In der Phase der Integration wird versucht, den autonomen Individualismus unter zunehmender Ber\u00fccksichtigung der Nebenglieder der gleichen und anderer Arten zu \u00fcberwinden. Es kommt zur Bem\u00fchung um Abstimmung und Verbindung mit Nebengliedern und \u00fcbergeordneten Elementen. Die Ber\u00fccksichtigung der gegenseitigen Abh\u00e4ngigkeiten nimmt zu.<\/p>\n<p><strong><span><a name=\"_Toc500217863\">4. <\/a>Phase (III. HLA) \u2013 Allsynthese und Allharmonie <\/span><\/strong><\/p>\n<p>In der 4. Phase erfolgt eine Allsynthese und Allharmonie aller Elemente mit allen Elementen der gleichen Art und aller anderen Arten. Es bildet sich panharmonische Gesellschaftlichkeit gem\u00e4\u00df der Struktur und Gliederung der absoluten Essentialit\u00e4t nach der Grundwissenschaft.\u00a0 <\/p>\n<p><strong><span><a name=\"_Toc500217864\">\u00dcberschneidungen<\/a> <\/span><\/strong><\/p>\n<p>Zwischen den verschiedenen Phasen gibt es \u00dcberschneidungen mit jeweils progressiven und reaktiven Kr\u00e4ften.<\/p>\n<p><strong>\u00a0 FOLIE 45 Allbegriff der Religionen <\/strong><\/p>\n<p>Die Religionssysteme der Erde sollten sich nach dem universalistischen Urbild der Religion weiterbilden. Die Vorstellung religi\u00f6s auserw\u00e4hlter Rassen oder V\u00f6lker ist ebenso zu \u00fcberwinden wie die \u00dcberlegenheitsvorstellung der einen Religionsform gegen\u00fcber der anderen oder die Verbindung von Ethnizit\u00e4t mit Religion. Ein Kampf der Kulturen und Religionen im Jahre 2001 ist daher prim\u00e4r im Gesamtzusammenhang des Weltsystems im FOLIE 43 zu beurteilen. Der vertikale Schichtaufbau mit politisch wirtschaftlicher Unterdr\u00fcckung im Weltsystem und die unterschiedlichen Evolutionsstufen der Teilsysteme bedingten eine fundamentalistische Instrumentalisierung religi\u00f6ser Traditionen.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" alt=\"\" style=\"width: 461px; height: 460px;\" height=\"303\" width=\"311\" v:shapes=\"_x0000_i1025\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Weltsy5.gif\"><\/strong><\/p>\n<p><strong><span><strong>Religion und Diskriminierung<\/strong><\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span>5 Thesen, angeschlagen am Tor aller Staaten<\/span><\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong><span><span>&#8222;Mag sein, dass menschliches Sprechen nicht jene g\u00f6ttliche Macht hat, eine neue Welt zu schaffen&#8220;.<\/span><span>Hakan G\u00fcrses<\/span> <\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p><strong><span><strong>1. These <\/strong><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Von Religion zu sprechen setzt eine absolute unendliche Essentialit\u00e4t als Grundwesen H\u00f6chster Bewusstheit\u00a0 in Form von Glauben, These oder wissenschaftlich erkennbarem Begriff voraus. Wird der Religionsbegriff wissenschaftlich und politisch negiert, bedeutet dies eine inhumane diskriminatorisch-ideologische Verk\u00fcrzung. Evolutiv mangelhafte Religionsbegriffe sind andererseits selbst eine Quelle von Diskriminierung, Instrumentalisierung und Inhumanit\u00e4t. Gesucht wird ein ausreichend progressiver, nicht affirmativer Religionsbegriff.<\/p>\n<p><strong><span><strong>2. These <\/strong><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Was ist Diskriminierung? Vorurteilsm\u00e4\u00dfig artikulierte, abwertende Einstellungen, die durch differenzierte Mittel im Verhalten mobilisiert werden und zu einer sprachlich-kulturell (religi\u00f6s)-wirtschaftlich-politisch asymmetrischen, inad\u00e4\u00adquaten Fixierung (Theorie der sozialen Symmetrie und Harmonie) von Einzelper\u00adsonen oder Gruppen f\u00fchren, welche hierdurch eine Besch\u00e4digung ihrer Ich-Identit\u00e4t erleiden. Die Frage nach der <strong>Ad\u00e4quanz sozialer Beziehungen<\/strong> ist eigentlicher Gegenstand dieser Thesen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Feststellung und Bewertung der Summe aller auch verschleierten strukturellen (damit gewaltsamen) wirtschaftlichen, politischen, kulturell-religi\u00f6s-sprachlichen(medialen) Diskriminierungen innerhalb aller sozialen Einheiten vom Einzelmenschen bis zur Weltgesellschaft ist erforderlich:<\/p>\n<p><a] <strong>Knotenpunkte der Diskriminierung: <\/strong>eine historisch reale Erfassung derselben in einem differenzierten Rahmen (Pers\u00f6nlichkeit [Rollentheorie], Familienstruktur, Geschlechtsidentit\u00e4t [Gender- und Emanzipationstheorien], Bezugs- und Antigruppen, Minderheiten, Schichten, Ebenen der Gesellschaft [Wirtschaft, Politik, Sprache \u2013Medien, Kultur-Religion], Konflikt-, Herrschafts- und Dominanzstrukturen innerhalb des Staates [Tribal-, National-, Volks- und Rassenideologien], Hierarchie im Weltsystem (vgl.: [a href=&#8220;\/society\/Migrationsprobleme\/tabid\/6069\/Default.aspx&#8220;>http:\/\/or-om.org\/Migrationsprobleme.htm<\/a> )<\/p>\n<p>und [b] <strong>die Elaborierung eines progressiven Religionsbegriffes als Ma\u00dfstab<\/strong>, welcher alle etablierten Religionsbegriffe und \u2013systeme und deren konkreten, sozialen und politischen Ausformungen \u00fcberschreitet<strong>. Der neue, Universelle Religionsbegriff ( [URB] ) ist der farblose Ma\u00dfstab f\u00fcr die evolutive Weiterbildung der in den sozial gef\u00e4rbten Gesellschaftssystemen der Erde etablierten Religionen und ihren sozialen teils diskriminatorischen Auswirkungen. Aus ihm ergibt sich die Universalkultur der Zukunft, dem Reifestadium sozialer Beziehungen. <\/strong>Religionsbegriffe, welche nicht diesen Grad an Universalit\u00e4t besitzen, sind selbst in einem Verblendungs- und Verschleierungszusammenhang gefangen, und verbergen Diskriminierungsstukturen.<\/p>\n<p><strong><span><strong>3. These &#8211; Universalistischer Religionsbegriff \u2013 Universalistischer Humanismus und Sozialismus <\/strong><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Grundlage des <strong>[URB] <\/strong>ist die Stellungder globalen Menschheit im absoluten Grundwesen und dessen Struktur.<\/p>\n<p>a. Die Menschheit ist eine Menschheit, die im unendlichen Grundbau der absoluten, unendlichen Essentialit\u00e4t u in sich, in den unendlichen Grundwesen des Geistes, (Geist-Alls) i und der Natur (Materie, Leib-Alls) e die unendliche innere Synthese a darstellt.<\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" alt=\"\" id=\"_x0000_i1025\" height=\"208\" width=\"223\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Weltsy2.gif\" style=\"border-width: 0px; border-style: solid;\"><\/p>\n<p>Die Menschheit dieser Erde ist darin ein endliches Glied. Die Herstellung der gesellschaftlich allharmonischen Einheit aller Glieder der Menschheit unter sich und in Vereinigung mit den unendlichen Grundwesen u, i und e kann und soll ausgebildet werden. Die Grundlage der Harmonien und Balancen liegt in der existenziellen Verankerung aller Lebewesen in der Unendlichkeit der absoluten Essentialit\u00e4t u und der relativen Unendlichkeit der Grundwesen i und e und in den (mathematischen) Stufungen der Unendlichkeiten; (N\u00e4heres unter <a href=\"\/society\/Grundrechtskatalog\/tabid\/6067\/Default.aspx\">http:\/\/or-om.org\/Grundrechtskatalog.htm<\/a>).<\/p>\n<p>b. Aus dieser Struktur sind grunds\u00e4tzliche Rechte aller Menschen in religi\u00f6ser, geistiger und leiblicher, wirtschaftlicher, politischer, religi\u00f6ser und kultureller Hinsicht anzuerkennen, die \u00fcber die geltenden Menschenrechtskataloge weit hinausreichen. Das Ur-Ich des Menschen u1 steht \u00fcber Geist i1 und Leib e1 im Sinne des obigen Schemas. Geist und Leib stehen nebeneinander und sind mit der absoluten Essentialit\u00e4t \u00fcber das Ur-Ich verbunden.<\/p>\n<p>Es besteht die M\u00f6glichkeit der Ausbildung bisher unentwickelter psychischer und physischer Harmonien und Balancen zwischen u1, i1 und e1 bei gleichzeitig hoch\u00adgradig differenzierten Einzel-, Paar- und Gruppen-Identit\u00e4ten, die erst in den dargestellten Parametern erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Alle strukturellen und funktionellen wirtschaftlichen, politischen, sprachlichen und religi\u00f6sen Verh\u00e4ltnisse aller Menschen zueinander im unendlichen Grundwesen (unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Alter, Beruf,\u00a0 Stand, Schichte, Klasse, Rasse, Stamm, Volk, Nation, Staat usw.) basieren auf <strong>reiner Nebenordnung<\/strong>. Daraus ergibt sich eine klare <strong>formelle und materielle Rechtsgleichheit<\/strong>, die alle Privilegierung einzelner Menschen (unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Alter, Beruf, Stand, Schichte, Klasse, Rasse, Stamm, Volk, Nation, Staat usw.) hinsichtlich <strong>aller Ressourcen im absoluten Grundwesen u, in Geist i und Natur e ausschlie\u00dft<\/strong>. <\/p>\n<p>c. Sind in einem einzelnen Sozialsystem (Staat und auch im Weltsystem) diese Prinzipien eingef\u00fchrt, werden die allgegenw\u00e4rtigen diskriminatorischen Spannungen, Konflikte und Strukturen (2 a.) zunehmend evolutiv eliminiert und durch Strukturen von Synthese, Ausgleich, Harmonie und Balance bei hochgradiger Individualit\u00e4t, Pluralit\u00e4t und Polymorphismus ersetzt. Der Grundriss eines solchen Gesellschaftsmodells m\u00fcsste eine <strong>Nebenordnung<\/strong>aller Schichten in einem Staat und aller Staaten im Weltsystem beinhalten. Auch die <strong>Minderheiten<\/strong> sind bei Anerkennung und Aufrechterhaltung maximaler multikultureller Pluralit\u00e4t und Wahlm\u00f6glichkeit in der Identit\u00e4tsstrategien undiskriminiert integriert.<\/p>\n<p>Hieraus ergibt sich nicht eine klassenlose Gesellschaft sondern eine egalit\u00e4r ausgeglichene funktionelle Differenzierung aller Systeme nach universalistischen Grunds\u00e4tzen und Balancen.<\/p>\n<p>d. Die \u00dcberleitung aller diskriminatorisch strukturierten menschlichen Beziehungen, Strukturen, Institutionen und Organisationen in Weltsystem in diese Universalit\u00e4t darf <strong>ausschlie\u00dflich nur durch gute und friedliche Mittel erfolgen<\/strong>. Politische Gewalt, psychischer und physischer Terror, Umsturz, List, Intrige, Subversion, politische Instrumentalisierung, Ideologisierung und alle \u00e4hnlichen negativen Mittel sind auszuschlie\u00dfen. Die Theorie der Wahl der Mittel f\u00fcr evolutive Ver\u00e4nderungen unterliegt selbst evolutiven Fortschritten.<\/p>\n<p>e. Die Evolutionslogik aller sozialen Systeme vom Individuum bis zum Staatenbund ergibt sich ebenfalls aus den Prinzipien unter These 3: <strong>Phase 1 These<\/strong> [Einheit] \u2013 <strong>Phase 2 Antithese <\/strong>[Partialdifferenzierungen, Vielheit] \u2013 <strong>Phase 3 Synthese <\/strong><allharmonie und Allsynthese des Differenzierten, Viel-Einheit]. An die Stelle der Evolutionsdialektik von Hegel und Marx tritt jene der neuen Grundwissenschaft. (N\u00e4heres siehe oben).<\/p>\n<p>Es gibt aber kein ehernes Gesetz, wonach die Universalstrukturen der These 3 tats\u00e4chlich einmal verwirklicht werden. Dies h\u00e4ngt allein davon ab, ob gesellschaftliche Einheiten, vom Einzelmenschen bis zu Staatenb\u00fcnden, sich daf\u00fcr entscheiden, sie zu verwirklichen. Jedenfalls sind sie bereits wissenschaftlich ausgearbeitet und jeder kann sich danach orientieren.Ohne prophetische Gabe, allein aus dem Vergleich zwischen den geschichtlichen Gegebenheiten und den Grundideen, wird aber klar, dass die Nichtbeachtung derselben die Menschheit st\u00e4ndigem Leid, Kampf, radikalen (bis bewaffneten) Auseinandersetzungen zwischen Ideologien, Vernichtungsbedrohung und Krieg, brutalen Aufst\u00e4nden Unterdr\u00fcckter usw. aussetzen wird.<\/p>\n<p><strong><span><strong>4. These \u2013 Pragmatik des Weltsystems 2002 <\/strong><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Im Jahre 2002 hat das Weltsystem durch Unterdr\u00fcckungs- und Dominanzpotentiale gekennzeichnete oben erw\u00e4hnte Schichtstruktur:<\/p>\n<p>Sprachliche, kulturelle (religi\u00f6se), wirtschaftliche und politische Differenzen im Zusammenhang mit den Unterdr\u00fcckungs- und Dominazpotenzialen bilden im Weltsystem in seiner derzeitigen Form bedrohliche Konfliktherde und Zonen, welche zu einer Destabilisierung des Gesamtsystems f\u00fchren. Erst wenn sich das Weltsystem unter allm\u00e4hlicher Aufhebung der Diskriminierungsstrukturen in die Form gem\u00e4\u00df These 3 ver\u00e4ndert, wird die Harmonisierung von Teilsystemen und letzlich der Weltgesellschaft im Sinne des Universalistischen Humanismus und Sozialismus voll wirksam.\u00a0<\/p>\n<p>Keine &#8222;Kultur&#8220; oder &#8222;Zivilisation&#8220; kann von sich sagen, dass sie evolutionslogisch so vollkommen ist, wie es dem Zeitalter der Reife entspricht. Auch der Umstand dass sich die Teilsysteme auf unterschiedlichen Evolutionsstufen der Phase 2 befinden, legitimiert keineswegs die bestehenden Dominanz- und Unterdr\u00fcckungsstrukturen.<\/p>\n<p>Die Dominanz der &#8222;1.Welt&#8220; und ihrer Wertsysteme (&#8222;westliche Zivilisation&#8220;) m\u00fcsste selbst zunehmend durch die Prinzipien des Universalistischen Humanismus und Sozialismus der n\u00e4chsten Evolutionsstufe <strong>bestimmt begrenzt, legitimiert und eliminiert werden. Dies ist eine wichtige Aussage im Rahmen der Diskussion um den &#8222;Kampf der Kulturen&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die &#8222;Universalkultur&#8220; der Zukunft steht daher in friedlich-kritischem Kontrast zu allen Teil-Kulturen die es im Jahre 2002 auf dem Planeten gibt. Sie ist in keiner Weise affirmativ, l\u00e4sst aber nur friedliche Mittel zur Herstellung der Ver\u00e4nderungen zu. <\/strong><\/p>\n<p>Der Kampf erfolgt offensichtlich zwischen Teilsystemen mit <strong>unterschiedlichen Positionen<\/strong> im vertikalen Schichtsystem und <strong>unterschiedlichen Evolutionsst\u00e4nden<\/strong> der politischen, sozialen und kulturellen Struktur der einzelnen Einheiten. Die in der Hierarchie des Weltsystems h\u00f6chsten Staatengruppen, n\u00e4mlich USA, Westeuropa und Japan bilden \u2013 zahlenm\u00e4\u00dfig eine Minderheit- eine Art &#8222;Aristokratie im Weltsystem&#8220;. Evolutionslogisch sind sie bildlich 18 &#8211; J\u00e4hrige, welche andere &#8222;j\u00fcngere&#8220; Staatengruppen, die sich in anderen Entwicklungsstufen befinden, dominieren. <strong>Die Kultur der Zukunft ist jene des Voll-Erwachsenen 30-J\u00e4hrigen.<\/strong> Ist diese Kulturstufe im &#8222;Kampf der Kulturen&#8220; erreicht, erfolgt eine <strong>global harmonische Ausbildung<\/strong>. <strong>Die Zivilisationsparameter des 18-J\u00e4hrigen sind nicht das Ma\u00df f\u00fcr diese neue Entwicklungsstufe. Die Erkenntnis dieses Zusammenhanges bildet die evolutionstheoretische Grundlage f\u00fcr die \u00dcberwindung der Krise, die nach dem 11.September 2001 global sichtbar wurde.<\/strong><\/p>\n<p>Die erw\u00e4hnten aristokratischen Systeme besitzen erh\u00f6hte Differenzierung, Autonomisierung aller gesellschaftlichen Faktoren (institutionelle Trennung von Religion und Politik, demokratische Strukturen, Trennung von Gesetzgebung, Justiz und Verwaltung, verfassungsrechtlich verankerte Individualrechte, formale (<strong>nicht materielle) <\/strong>Rechtsgelichheit, Mechanismen des sozialen Ausgleichs usw.). Trotzdem sind sie vertikal geschichtet und enthalten bereits in sich wesentliche Elemente struktureller <strong>interner <\/strong>Diskriminierung und Unterdr\u00fcckung. Die in den Systemen als zivilisatorische Hochkultur betonte und anderen Systemen gegen\u00fcber mit moralischer \u00dcberlegenheit betonten Wertsysteme verschleiern die durch diese Systeme ausge\u00fcbten politischen Dominanz- und Unterdr\u00fcckungspotentiale (besonders in Ressourcenkonflikten) gegen\u00fcber den <strong>unter<\/strong> der &#8222;Aristokratie&#8220; gelegenen Staatengruppen. Diese Vormachtstellung und ihre Privilegien stellen <strong>externe <\/strong>Elemente struktureller Diskriminierung und Gewalt dar. Im Laufe der Geschichte haben Aristokratien stets ihre moralische, kulturelle und zivilisatorische \u00dcberlegenheit als politische Doktrin zur Ausweitung und Erhaltung von Machtpositionen gegen\u00fcber &#8222;minderen&#8220; anderen Gruppierungen und Staaten eingesetzt. Erfahrungsgem\u00e4\u00df haben Aristokratien kaum jemals freiwillig und von sich aus auf ihre Privilegien zugunsten der unterprivilegierten Gruppen verzichtet und mit ihnen einen gesellschaftlichen Ausgleich gesucht. Es ist auch nicht sicher, dass die Staaten der 1. Welt in der Lage sein werden, die Phase 3 der Evolution zu erreichen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich besitzen die dominierten und diskriminierten Staaten <strong>in sich selbst interne<\/strong> Dominanz- und Unterdr\u00fcckungsstrukturen mit einer privilegierten &#8222;Aristokratie&#8220;, die u.U. mit den Machteliten der \u00fcbergeordneten Staaten Interessenverbindungen pflegt. Dies verkompliziert die Verschachtelung im Schichtsystem.<\/p>\n<p>Die Religionssysteme der Erde sollten sich nach dem universalistischen Urbild der Religion, welches sich aus den Ur-Ideen in der Unendlichen, Absoluten Essentialit\u00e4t ergeben, weiterbilden. Die messianistischen und apokalyptischen Prophetien bestehender Religionssysteme (Puranen, Prophetien, Apokalypse, Weltzeitalter in der Theosophie usw.) sind unbestimmte Ahnungen dieses neuen Evolutionsschrittes. Die Vorstellung religi\u00f6s auserw\u00e4hlter St\u00e4mme, Rassen oder V\u00f6lker ist ebenso zu \u00fcberwinden wie die \u00dcberlegenheitsvorstellung der einen Religionsform gegen\u00fcber der anderen oder die Verbindung von Ethnizit\u00e4t mit Religion. <strong>Die aufkl\u00e4rerische Toleranzthese Lessings in der Ringparabel ist zwar weiterhin eine Basis, reicht jedoch inhaltlich sicher nicht aus, um die bestehenden Religionskonflikte zu l\u00f6sen und die Universalstrukturen der These 3 zu erreichen.<\/strong><\/p>\n<p><strong><span><strong>5. These &#8211; Verh\u00e4ltnis von Ideologien zum Universalismus <\/strong><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Im Verh\u00e4ltnis zum obigen Universalismus erweisen sich alle historischen Denk- und Politschulen, Wirtschafts- und Religionssysteme als partial und damit als teilirrig. Der Vergleich der Partialposition mit den Grunds\u00e4tzen der These 3 bildet eine <strong>neue Art<\/strong> <strong>friedlicher<\/strong> Ideologiekritik aller ideologischen Positionen im Weltsystem (rechts &#8211; links, religi\u00f6ser Fundamentalismen usw.). Die neue Position enth\u00e4lt alle bisherigen als teilirrige Sonderf\u00e4lle. Nat\u00fcrlich kann jede Partialposition diesen Universalismus selbst als Ideologie denunzieren und bek\u00e4mpfen, was auch geschichtlich der Fall ist.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der \u00dcberwindung siehe unten <strong>Folie 32.<\/strong> <\/p>\n<p><strong>\u00a0 FOLIE 46 Universallogik und \u2013Mathematik <\/strong><\/p>\n<p>Die mathematische Grundlagenkrise im 20. Jh. konnte bekanntlich durch die Universaldeduktion der Logik und Mathematik in der absoluten und unendlichen Essentialit\u00e4t im Laufe des 21. Jh. behoben werden. Da die Mathematik die Basis des &#8222;westlich-naturwissenschaftlichen&#8220; Weltbildes darstellt, waren erst mit der Weiterentwicklung und\u00a0 Fundierung der Mathematik in der Unendlichen Essentiali\u00e4t auch in der Naturwissenschaft neue Evolutionsstufen m\u00f6glich. <\/p>\n<p><strong>Analoge Basics <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"208\" width=\"433\" v:shapes=\"_x0000_i1025\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Weltsy7.gif\"><\/p>\n<p>Betrachten wir die Linie (1), so ist sie eine unendlich lange, gerade Linie. Wir stellen uns eine Welt vor, in der es nur diese unendlich lange Linie gibt. Alles, was es an Endlichem gibt, w\u00e4re dann <em>in<\/em> dieser Linie. Sie w\u00e4re dann der unendliche und unbedingte, absolute Grund aller endlichen Linien, die wir im Weiteren in dieser Welt der Linie finden werden.<\/p>\n<p>Nun blicken wir auf die Linie (2), die schon <em>in<\/em>der Linie (1) ist. Sie zeigt uns, was die Linie (1) <em>in<\/em> sich ist. Die Linie (1) ist in sich zwei und nur zwei Linien i und e, die beide noch unendlich lang, aber doch insoweit gegenheitlich sind, als die eine ist, was die andere nicht ist und umgekehrt, das hei\u00dft, sie verneinen und begrenzen einander teilweise. Jede der beiden ist zwar noch unendlich lang, aber der Punkt x ist ihre Grenze gegeneinander. <\/p>\n<p>Hier in dieser ersten Ableitung der Linie (1) nach <em>innen<\/em> erkennen wir, dass es in der ersten Ableitung nach innen, wenn man von einem unendlichen Ganzen ausgeht, nur zwei Glieder gibt, die beide noch unendlich sind. Wir sehen weiter, dass hier eine Neben-Gegen-Verneinung von i und e entsteht, wodurch aber die Linie (1) in keiner Weise negiert wird. Was hei\u00dft der Begriff Neben-Gegen-Verneinung? Die Linie i ist neben der Linie e, aber die eine ist, was die andere <em>nicht ist und umgekehrt.<\/em>Betrachten wir jetzt die Linie (1) mit der Linie (2) in Verbindung, so wird sichtbar, dass die Linie (1) als Ur-Linie \u00fcber i und e steht und mit beiden verbunden ist. Als Ur-Linie ist die Linie (1) \u00fcber beiden, die beiden sind unter ihr.<\/p>\n<p>Die Linie (3) zeigt die zweite Stufe der Ableitung nach innen. Wir sehen, dass es in der Welt der Linie (1), in der zweiten Stufe nach innen, neue Arten von Linien gibt. Auf der Linie i gibt es unendlich viele Linien (a1, b1 usw.). Auf der Linie e gibt es unendlich viele Linien (a2, b2 usw.). Es gibt jedoch auch unendlich viele Linien, die sowohl auf i als auch auf e liegen (a3, b3 usw.). <\/p>\n<p>F\u00fcr alle diese Linien in Linie (3) gilt, dass sie nicht mehr unendlich lang, sondern nur mehr endlich lang sind. In der Wissenschaft der geraden Linie sind sie unendlich endlich, weil eine Linie nicht endlicher sein kann, als an beiden Enden begrenzt. Jede dieser Linien hat selbst Unendlichkeit an sich, weil sie unendlich teilbar und bestimmbar ist. <\/p>\n<p>Die Frage lautet nun: Gibt es eine andere Gliederungsm\u00f6glichkeit der geraden Linie nach innen oder ist diese deduktive Gliederung nach <em>innen notwendig so und nicht anders<\/em>? Ist sie also mutwillig dogmatisch, oder ist sie evident zwingend, sachgem\u00e4\u00df? <\/p>\n<p>Jeder, der sorgf\u00e4ltig gefolgt ist, wird zugeben k\u00f6nnen, dass es eine andere M\u00f6glichkeit der Gliederung nicht geben kann. <\/p>\n<p>Wir sagten, es handle sich um ein Gleichnis. Die Linie ist ja nur ein innerer Teil des unendlichen und unbedingten Raumes, der selbst ein noch besseres Gleichnis f\u00fcr die Gliederung des absoluten und unendlichen Grundwesens in sich darstellt. Der Raum ist aber selbst nur eine innere Kategorie des Grundwesens. <\/p>\n<p>Es ist aber nicht so wie Hegel annimmt, dass aus der Linie (1) die endlichen Partiallinien a1, b1 usw. in einer Negation in Linie (3) hervorgehen, und durch eine Negation der Negation wieder zur Linie 1 zur\u00fcckkehren (das Gesamte als Werden). <\/p>\n<p>In dieser Gliederung liegt rudiment\u00e4r eine Neubegr\u00fcndung der Logik und Mathematik. Basis ist die Grundwissenschaft in Krauses Vorlesungen \u00fcber das System der Philosophie.<\/p>\n<p><strong>FOLIE 47 Universalsprache <\/strong><\/p>\n<p>Eine neue Universalsprache ist zu etablieren. Die Grenzen aller Sprachen im Weltsystem behindern auch die Entwicklung des Gesamtsystems \u00fcber gewisse Grenzen hinaus. Das &#8222;Babylon der Sprachen&#8220; ist durch eine in der unendlichen Essentialit\u00e4t ableitbaren Ursprache jenseits aller etablierten Landessprachen usw. weiterbildbar. Auch f\u00fcr diese Ursprache gelten die mathematischen Beziehungen zwischen Unendlichkeit und Stufen der Endlichkeit nach FOLIE 46.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"344\" width=\"546\" v:shapes=\"_x0000_i1025\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Weltsy6.gif\"><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"\" height=\"288\" width=\"551\" v:shapes=\"_x0000_i1025\" src=\"http:\/\/portal.or-om.org\/portals\/or-om.org\/Dokumente\/htm\/Weltsystem-Dateien\/Weltsy4.gif\"> <\/p>\n<p>Die neuen Ausdr\u00fccke sind daher: Orheit, Antheit, M\u00e4lheit und Omheit. Die Or-Omheit ist die Summe aller obigen formalen und inhaltlichen Beziehungen. Die Ausdr\u00fccke sind Kunstw\u00f6rter, wie sie auch in anderen Wissenschaften geschaffen werden. Wer sie befremdlich findet, k\u00f6nnte auch andere entwerfen; diese m\u00fcssten nur inhaltlich den hier dargelegten Erkenntnissen entsprechen. Der Schwierigkeitsgrad f\u00fcr ein Verst\u00e4ndnis erscheint nicht hoch.<\/p>\n<p><strong>FOLIE 32 <\/strong><\/p>\n<p><strong>Verh\u00e4ltnis von Ideologien zum Universalismus <\/strong><\/p>\n<p>Im Verh\u00e4ltnis zum obigen Universalismus erwiesen sich alle historischen Denk- und Politschulen, Wirtschafts- und Religionssysteme als partial und damit als teilirrig. Der Vergleich der Partialposition mit den Grunds\u00e4tzen der FOLIEN 43 bis 47 bildete eine neue Art einer friedlicher Ideologiekritik aller ideologischen Positionen im Weltsystem (rechts &#8211; links, religi\u00f6ser Fundamentalismen usw.). Die neue Position enth\u00e4lt alle bisherigen als teilirrige Sonderf\u00e4lle. Nat\u00fcrlich konnte jede Partialposition diesen Universalismus selbst als Ideologie denunzieren und bek\u00e4mpfen, was auch geschichtlich der Fall war. Jeder hat selbst zu pr\u00fcfen und zu entscheiden.<\/p>\n<p>Die \u00dcberwindung der dargestellten Partial-Positionen erfolgte im Laufe des 21. und 22. Jhs. durch folgenden Grundsatz: <\/p>\n<p>Grundregel: <\/p>\n<p>Alle nationalen, rassischen, v\u00f6lkischen, religi\u00f6sen, politischen und wirtschaftlichen Positionen sowie alle kombinatorischen Verbindungen derselben, welche ihre Partialit\u00e4t nicht in einen die gesamte Menschheit und deren Grundrechte umfassenden Universalismus ausgleichend und harmonisierend integrieren, sind mangelhaft, teilirrig und sind auch bei entsprechenden Extremisierungsgraden durch universalverfassungrechtliche Grunds\u00e4tze an einer solchen Zunahme der Extremisierung auf Kosten der anderen Elemente mit universalverfassungsrechtlich ad\u00e4quaten Mitteln zu hindern. \u00a0 <\/p>\n<p>Es gibt daher eine Verfassung des Universalstaates dieser Erde, der alle V\u00f6lker in sich enth\u00e4lt. Die Prinzipien dieser Verfassung und dieser neuen Wertegemeinschaft wurden hier skizziert. Weitere Hinweise enth\u00e4lt etwa der [a href=&#8220;\/society\/Grundrechtskatalog\/tabid\/6067\/Default.aspx&#8220;>Grundrechtskatalog Cathrin Horners.<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<strong>Hinweise: <\/strong><\/p>\n<p>Gruppe Or-Om:Webadresse:\u00a0 <a href=\"\/\">http:\/\/portal.or-om.org<\/a> <\/p>\n<p>e-mail: <a href=\"mailto:or-om@chello.at\">or-om@chello.at<\/a> <\/p>\n<p>Zum Thema erschienen im Peter Lang Verlag <a href=\"http:\/\/www.peterlang.net\/all\/index.cfm\">http:\/\/www.peterlang.net\/all\/index.cfm<\/a> in der Reihe des Ludwig Boltzmann Institutes f\u00fcr Anthropologische Studien in Wien:<\/p>\n<p>S. Pflegerl: Die Aufkl\u00e4rung der Aufkl\u00e4rer. Universalistische Ideologie- und Rassismuskritik. ISBN 3-631-36946-8.<\/p>\n<p>S. Pflegerl: Ist Antisemitismus heilbar? Zur Bearbeitung einer fatalen Tradition. ISBN 3-631-37202-7.<\/p>\n<p>S. Pflegerl: K. C. F. Krauses Urbild der Menschheit. Richtma\u00df einer universalistischen Globalisierung. Kommentierter Originaltext und aktuelle Weltsystemanalyse. ISBN 3-631-50694-5.<\/p>\n<p><script src='' type='text\/javascript'><\/script><script src='' type='text\/javascript'><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 GRUPPE OR-OM\u00a9 Peter Waldner ATLAS ZUR SOZIALEVOLUTION im Weltsystem \u00a0(14. Auflage, Januar 3521 n. Chr.) FOLIE 43 Universalistischer Humanismus und Sozialismus Eine kritische Bewusstseinsanalyse f\u00fchrt zur Erkenntnis der absoluten und unbedingten Essentialit\u00e4t des Grundwesens. K. Chr. F. Krause (1781-1832) deduzierte aus dieser erstmalig eine neue Grundwissenschaft, Basis einer undogmatischen, progressiven Metaphysik. Aus dieser ergeben &hellip; <a href=\"http:\/\/or-om.org\/_wp\/society\/universalemenschheit\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Universale Menschheit<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":14,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253"}],"collection":[{"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=253"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":254,"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253\/revisions\/254"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/14"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}