﻿{"id":714,"date":"2021-09-14T14:55:42","date_gmt":"2021-09-14T12:55:42","guid":{"rendered":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/?page_id=714"},"modified":"2021-09-14T14:58:24","modified_gmt":"2021-09-14T12:58:24","slug":"gruppe-or-om-vordichtung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/or-om.org\/_wp\/arttheory\/gruppe-or-om-vordichtung\/","title":{"rendered":"Gruppe Or-Om: Vordichtung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"p1\"><b>01.10.2021 bis 31.08.2022 &#8211; Gruppe Or-Om, Raum D \/ Q21<br \/><\/b><b><\/b><b>Veranstalter:\u00a0Q21<\/b><\/p>\n<p class=\"p1\">Wir gedenken in \u00d6sterreich gerade (2021) zweier gro\u00dfer poetischer Genies (Artmann und Mayr\u00f6cker). K\u00f6nnen auch Dichter*innen von den \u201cOffenen Ges\u00e4ngen\u201d lernen? Sehr wohl!<\/p>\n<p class=\"p1\">Der Roman KOY IMSI: \u201cOffene Ges\u00e4nge\u201d ist letztlich ein Werk \u00fcber die Evolutionspotenziale der Romantheorie und der Poethik. Und als solches ist er ein geeigneter Evolutionsbehelf f\u00fcr alle Universit\u00e4tsinstitute, Literaturh\u00e4user und sonstigen literarischen Einrichtungen (wie z.B. die Schule f\u00fcr Dichtung in Wien), wo versucht wird, Autor*innen Anleitungen f\u00fcr die Herstellung qualit\u00e4tsvoller Werke der Poesie oder der Erz\u00e4hlkunst zu geben. Und zwar dann k\u00f6nnen Dichter*innen etwas lernen, wenn Sie ihre bisherigen Poesiekonzepte, Intuitions-, Meditations- und Reflexionsniveaus \u00fcberschreiten und \u00fcberwinden wollen. Gibt es aber nicht unendlich viele M\u00f6glichkeiten, bisherige Poesiekonzepte zu \u00fcberschreiten? Sicherlich. Aber der hier vorgeschlagene Weg hat bestimmte qualitative Eigenheiten, die letztlich alle anderen Konzepte als teil-mangelhafte Sonderf\u00e4lle in sich enth\u00e4lt. Der Roman ist daher eine wichtige VORDICHTUNG.<\/p>\n<p class=\"p1\">Zu diesem Ergebnis kommt die Rezensentin Artha R\u00f6cker, die versucht, die evolution\u00e4ren Ans\u00e4tze des Romans detailliert herauszuarbeiten. Die entscheidende Erkenntnis, wodurch sich diese Rezension von anderen ihrer Art unterscheidet ist: Die etablierten Literaturtheorien, die Mechanismen der Kanonisierung und Hierarchisierung des Literaturbestandes des Planeten verschlie\u00dfen sich durch den Inhalt ihrer Ans\u00e4tze und Pr\u00e4missen, auch wenn diese sehr vielschichtig und ausdifferenziert sein m\u00f6gen, dem Umstand, dass alle derzeitigen Sprachen in Syntax, Semantik und Pragmatik erkenntnistheoretische Begrenzungen aufweisen, die alle in ihnen verfassten Werke der Literatur kontaminieren. Daran \u00e4ndert auch der Umstand nichts, dass in der Moderne und Postmoderne die bestehenden Sprachen \u00fcberdehnt und exzentrisch verzerrt werden. Daf\u00fcr ist das Werk Mayr\u00f6ckers ein beredtes Beispiel. Der Roman enth\u00e4lt eine Vielzahl von Perspektiven und Anregungen, alle Sprachen in erkenntnistheoretisch neue Horizonte zu f\u00fchren, (Entwicklungsperspektiven).<\/p>\n<p class=\"p1\">Hier das Werk als Gratis-PDF: <a href=\"http:\/\/or-om.org\/og.pdf\"><span class=\"s1\">http:\/\/or-om.org\/og.pdf<\/span><\/a>. Die Printversion findet sich unter <a href=\"https:\/\/bit.ly\/3tjfxOs\"><span class=\"s1\">https:\/\/bit.ly\/3tjfxOs<\/span><\/a>.<br \/><span class=\"s2\">Rezension unter <\/span><a href=\"http:\/\/or-om.org\/vordichtung.pdf\"><span class=\"s3\">http:\/\/or-om.org\/vordichtung.pdf<\/span><\/a><br \/><span class=\"s2\">Theorie auf FLICKR unter: <\/span><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/groups\/vordichtung\"><span class=\"s3\">www.flickr.com\/groups\/vordichtung<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>01.10.2021 bis 31.08.2022 &#8211; Gruppe Or-Om, Raum D \/ Q21Veranstalter:\u00a0Q21 Wir gedenken in \u00d6sterreich gerade (2021) zweier gro\u00dfer poetischer Genies (Artmann und Mayr\u00f6cker). K\u00f6nnen auch Dichter*innen von den \u201cOffenen Ges\u00e4ngen\u201d lernen? Sehr wohl! Der Roman KOY IMSI: \u201cOffene Ges\u00e4nge\u201d ist letztlich ein Werk \u00fcber die Evolutionspotenziale der Romantheorie und der Poethik. 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