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Eine Lösung wurde bereits um 1825 in der von Krause vorgelegten Grundwissenschaft erarbeitet. Wie diese Grundwissenschaft in der Lage ist, die kritischen Entwicklungen in der zeitgenössischen Logik und Mathematik zu überwinden versucht der Artikel: „Universale Logik der Wesenlehre und zeitgenössische formale Logiken“ vorzustellen.

Die in Wien in Ausbildung befindliche Netz-Community netznetz wurde von 9/2005 bis 3/2006 in ihren Evolutionsphasen, Konfliktstrukturen, Optionen-Dschungeln und komplexen Intra- und Interbeziehungen beobachtet. Die Konfliktfelder und deren Entwicklung wurde registriert und systematisiert. Daraus ergeben sich für die Bildung ähnlicher Communities wichtige Erfahrungen und lehrreiche Perspektiven. Der Option Democrator prüft, ob und in welchem Grade welche Formen von Demokratisierung sich abzeichnen.

Diese Frage kann man dann beantworten, wenn man die erkenntnistheoretischen Grenzen Einsteins und vieler anderer Physiker überschreitet. Jason Maynor gibt in seiner Untersuchung über die philosophischen Probleme der modernen Physik einen Überblick über die Erkenntnisschulen der physikalischen Theorien, die Grenzen der benützten Logik und Mathematik, sowie die Theorien von Raum und Zeit. Die tatsächlich bestehenden grundsätzlichen Probleme der physikalischen Theorien sind beachtlich, wenn sie auch zumeist zugunsten von Fragen bastlerisch-praktischer Erfindungsintuition beiseite geschoben werden. Die Studie weist Wege, wie man die Grundsatzfragen der Mathematik, Logik, Theoriesprachen und der einzelnen Ansätze der Physik in einer neuen Erkenntnis der Unendlichkeitsproblematik lösen kann.

Die Begriffe, mit welchen Interkulturelle Philosophie Erkenntnisse über alle Systeme der Erde treffen will, sind in der Regel nicht so farblos und neutral, dass sie auch wirklich universell und neutral über allen Systemen stünden. Wie aber sind wirklich farblose, von den Bedingungen irgendeines Systems unabhängige Begriffe zu finden? Diesen Fragen geht Erwera Glaut in dem Aufsatz: „Interkulturelle Philosophie ist heikler als man (bisher) denkt!“ nach.

In Spanien spielte die Philosophie Krauses als Krausismo seit 1850 eine bedeutende Rolle. Auch heute noch erscheinen minutiöse Studien zu seiner Philosophie (z.B. Rafael V.Orden Jimenéz: El sistema de la filosofia de Krause http://www.filosofia.org/mon/kra/k1998roj.htm ). Institute beschäftigen sich mit Krause, mit dem Krausismo und seiner Aktualität http://www.otri.upco.es/grupos/detalle.asp?cod=9 Man kann geradezu sagen, dass ein spanischer Philosoph die bisher wichtigste und gründlichste Biografie Krauses vorlegte: Enrique M. Ureña: K.C.F.Krause. Fromann-Holzboog. Stuttgart. 1991 Vom selben Autor stammt die genaueste Rekonstruktion der bisherigen Wirkungsgeschichte der Krauseschen Philosophie in Deutschland bis 1881. Enrique M. Ureña: Philosophie und gesellschaftliche Praxis. Wirkungen der Philosophie K.C.F.Krauses in Deutschland (1833-1881). Fromann-Holzboog. Stuttgart. 2001 In Deutschland beginnt erst seit einer Tagung in Hofgeismar November 1981 eine etwas intensivere, neuerliche Beschäftigung mit der Philosophie Krauses. Hier ist zu prüfen, in welchem Ausmaße hierbei die gesamten evolutionslogischen Potenziale der Wesenlehre erschlossen werden. Erfolgt bei dieser neuerlichen Belebung des Ansatzes eine Verzerrung durch die Sicht der Brillen anderer Denker (z.B. Hegel) oder durch die Übersetzung in zeitgenössische Terminologie und Reformulierung seiner Positionen eine Relativierung oder gar Verengung seiner Grundwissenschaft, welche im Vorhof gleichsam das Tor zu den tieferen Bereichen seines Denkens verschließen, oder ist die sanfte Einführung seiner Metaphysik und ihrer Konsequenzen für einzelne Wissenschaften, etwa die Rechtsphilosophie, gleichsam die Öffnung des Vorhofes, durch welchen man selbst weiter in die inneren, unendlich mal unendlichen Sphären der Grundwissenschaft eintreten kann? Peter Nurten untersucht in seinem Aufsatz: „Der Umgang mit Krauses Metaphysik in Deutschland“ Mängel der zeitgenössischen Annäherung.

Die Bedeutung des Begriffes der Unendlichkeit ist für Theologen, Theosophen, Pansophen, Logiker, Mathematiker, Geistes- und Naturwissenschafter äußerst unterschiedlich gefasst. Die moderne Grundlagenkrise der Mathematik und damit der Logik ist von der Problematik ebenso betroffen wie die naturwissenschaftlichen Theorien über die Entstehung des Weltalls und seiner Entwicklung. Die hier vorgelegte Lösung des Unendlichkeitsbegriffes, wie er vor allem im Aufsatz Sarnigs: „Menschliches und digitalisiertes Bewusstsein. Das Unendliche und die Grenze“ entwickelt wird, geht von einer erkenntnistheoretischen Erweiterung des menschlichen Erkenntnisvermögens aus, welche zur unendlichen und absoluten Essentialität des Grundwesens führt. Die Unendlichkeit der Essentialität des Grundwesens ergibt in sich deduktiv die neuen Grundlagen der Logik, Mathematik, Natur- und Geisteswissenschaft, Theologie und Theosophie. Damit wird eine Synthese und vollständige gegenseitige Harmonisierung aller genannten Disziplinen ermöglicht.

Aus der in Frage 1 erwähnten Grundwissenschaft, die an der unbedingten und unendlichen Essentialität des Grundwesens abgeleitet wird, ergeben sich auch für die Evolution der Menschheit und ihrer Gesellschaftsformationen neue Grundlagen, die von Krause bereits in maßgeblicher Weise elaboriert wurden, und die in der Lage sind, für die Entwicklung dieser Menschheit in den nächsten Jahrtausenden als Grundrisse zu dienen. Cathrin Horners Grundrechtskatalog ist eine, auf heutige Gesellschaftszustände bezogene Zusammenfassung der Grundlagen eines Universalistischen Humanismus und Sozialismus. Drei ausführliche Werke zur Frage der Überwindung von Partial-Ideologien, Rassismus und Antisemitismus erschienen im Peter Lang Verlag: (Pf 01) Pflegerl, Siegfried: Die Aufklärung der Aufklärer. Frankfurt am Main, Berlin, Wien, New York 2001. ISBN 3-631-36946-8. http://www.peterlang.net/all/index.cfm (Pf 01a) Pflegerl, Siegfried: Ist Antisemitismus heilbar? Frankfurt am Main, Berlin, Wien, New York 2001. ISBN 3-631-37202-7. http://www.peterlang.net/all/index.cfm (Pf 03) Pflegerl, Siegfried: K. Ch. F. Krauses Urbild der Menschheit. Richtmaß einer universalistischen Globalisierung. Kommentierter Originaltext und aktuelle Weltsystemanalyse. ISBN 3-631-50694-5. http://www.peterlang.net/all/index.cfm

Die Entwicklung der Kunst im 20.Jhd. hat einerseits eine enorme Differenzierung, Partialisierung und Segmentierung hervorgebracht, hat aber vor allem, deutlich beeinflusst von theosophischen Ideen, Bereiche erschlossen, die bewusst und konzise als neben und unabhängig von der Natur konzipiert waren. Am Beginn des 21.Jhd. stehen wir vor einer in der Kunst noch nie entwickelten Palette nebeneinander bestehender Partialrichtungen, die, miteinander inhaltlich inkompatibel, theoretisch offensichtlich nicht in einem Gesamtsystem fassbar erscheinen. Die Postmoderne lehnt daher, als eine Tochter und nicht als Mutter der Moderne, jegliches einheitsstiftendes Konzept der Beschreibung ab, ohne allerdings zu bedenken, dass ein so generelles Postulat gerade das ist, was es bekämpft, nämlich eine einheitsstiftende Theorie! Hans Greimer untersucht in seinem Aufsatz: „Was kann nach der Postmoderne kommen?“, die komplizierten Probleme postmoderner Ansätze. Ein weiteres inhaltliches und formales Problem der Kunst besteht derzeit auch darin, dass die am Beginn des 20.Jhd. entfalteten Strömungen sich in mehrfachen „Aufgüssen“ bereits bestehender Konzepte wiederholen, wodurch eine gewisse Abschlaffung der Gesamtpalette eintritt. Durch die unter Frage 1 erwähnte progressive Grundwissenschaft, die alles an und in der absoluten und unbedingten Essentialität ableitet, ergeben sich für die weitere Evolution der Kunst sowohl formale als auch inhaltliche Neuerungen. Hier sind die in der Gruppe Or-Om erarbeiteten Konzepte und Perspektiven in der Lage, für die nächsten Jahrhunderte Entwicklungslinien aufzuzeigen (z.B. Riemschneider, Burg, Merling, Leifert usw.). Einerseits erweisen sich die bisherigen Partialströmungen als innere Sonderfälle einer Gesamtstruktur, die, in keiner Weise autoritär, einerseits eine Relativierung andererseits aber auch eine Weiterbildung aller bisherigen Richtungen ermöglicht. Dabei wird formales und inhaltliches Neuland erschlossen.

Die Aufsätze von Peter Paul Sarnig: „Menschliches und digitalisiertes Bewusstsein. Das Unendliche und die Grenze“, sowie die Studie von Karl Weissenstein: „Sieht ihr Film rot auf rot?“ oder Der Riese Polyphem in der Bewusstseinstheorie“ zeigen, dass eine Reformulierung der bisherigen Erkenntnistheorien in „neurobiologische Korrelaten“ vor großen Problemen steht. Die vollständige Digitalisierung der Bewusstseinsfunktionen ist nur in äußert begrenzten Theorien über das menschliche Bewusstsein möglich, wobei auch hier unlösbare Probleme der Meta-Theorie, ihrer Sprachen und Bewusstseinsniveaus auftreten. Derartig enge Bewusstseinstheorien sind aber andererseits inhumane Verließe, welche die Menschheit in ihrer weiteren Entwicklung schwer behindern. Überdies zeigt sich, dass mit der Einführung der unbedingten und absoluten Essentialität in Logik und Mathematik eine Digitalisierung sowohl dieser beiden Disziplinen als auch der Bewusstseinstheorie unmöglich wird. Schließlich steht eine, die gesamte bisherige Tradition an Bewusstseinstheorien neurobiologisch verändernde und relativierende Theorie bei Prüfung der selbstreferentiellen Konsistenz vor dem nicht unbeachtlichen Einwand, dass dann, wenn alles, was wir an Bewusstseinsprodukten hervorbringen, nur biologisch formulierbare chemische Prozesse sind, diese These selbst in gleicher Weise ein solches Produkt darstellt, das ebenfalls nicht frei über allen anderen Theorien schweben dürfte, sie alle verwaltend, sondern dass auch sie selbst in neurobiologischen Prozessen formuliert werden müsste, und damit, wie alle anderen bisherigen Bewusstseintheorien der Relativierung ihrer selbst zum Opfer fiele.

Diese Frage kann nur dann positiv beantwortet werden, wenn es a) eine unendliche und absolute Essentialtiät (Grundwesen) gibt und b) für den Menschen grundsätzlich die Möglichkeit besteht, dieses Grundwesen zu erkennen. Die erkenntnistheoretischen Möglichkeiten und Folgerungen eines solchen Schrittes wurden von K. Chr. F. Krause (1781-1832) aufgezeigt und erarbeitet. Der Aufsatz von Peter Paul Sarnig: “ Menschliches und digitalisiertes Bewusstsein. Das Unendliche und die Grenze“ umreißt in Grundzügen die Bewusstseinsanalyse bis zur Erkenntnis des Grundwesens und in reduzierter Form auch die Konsequenzen für die Begründung einer Neuen Logik und Mathematik, die an und in der absoluten und unendlichen Essentialiät begründet wird. Durch diese progressive Metaphysik oder Grundwissenschaft werden die Positionierungen aller bisherigen esoterischen und metaphysischen Traditionen in einem Evolutionsschub „nach vorne“ modifiziert und hinsichtlich oft schwerwiegender Mängel und kultureller, ethnischer oder partial-religiöser Färbungen und Implikationen veränderbar. Ohne Zweifel bedeutet eine Reformierung und Neubegründung der Mathematik, welche die derzeitige Grundlagenkrise behebt, für alle Gesellschaftsformationen auch hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen und technischen Implikationen gewaltige Umwälzungen, welche die gefährlichen Einseitigkeiten und Verzerrungen der derzeitigen Gesellschaftsformationen korrigieren können. Ähnliches gilt für die neue, synthetische Logik, welche die bisherige formale Logik und Inhaltslogiken wie jene Hegels überwinden.